
Manfred Hanika (* 20. Dezember 1940 in Karlsbad; † 27. Dezember 2025 in Klingenmünster) war ein deutscher Leichtathlet, der vor allem im 400-Meter-Lauf antrat.
Hanika begann bei der TGS 1885 Seligenstadt und wechselte dann zum SV Darmstadt 98. In seine erfolgreichsten Jahren startete er für den ASC Darmstadt. Seinen einzigen deutschen Meistertitel gewann er bei den Deutschen Meisterschaften 1965 in Duisburg, als die 4-mal-400-Meter-Staffel des ASC Darmstadt mit Wilfried Braun, Manfred Hanika, Fritz Roth und Dirk von Maltitz den Titel gewann.
Bei der Universiade 1965 in Budapest schied Hanika im Zwischenlauf über 400 Meter aus. Die 4-mal-400-Meter-Staffel mit Werner Thiemann, Manfred Hanika, Fritz Roth und Dirk von Maltitz gewann die Bronzemedaille.
1967 bei den Europäischen Hallenspielen in Prag wurde ein Wettbewerb in der 1500-Meter-Staffel ausgetragen, wobei eine Runde 150 Meter betrug. Gert Metz, Horst Haßlinger, Rolf Krüsmann und Manfred Hanika siegten knapp vor der Staffel aus der Sowjetunion.
(nach Amrhein)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hanika, Manfred |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Leichtathlet |
| GEBURTSDATUM | 20. Dezember 1940 |
| GEBURTSORT | Karlsbad |
| STERBEDATUM | 27. Dezember 2025 |
| STERBEORT | Klingenmünster |