Manfred Korte (* 20. Juni 1935 in Crossen/Krosno; † 7. August 2025) war ein deutscher Kunstdidaktiker und Hochschullehrer.
Manfred Korte studierte zunächst Kunstunterricht und Psychologie an der Pädagogischen Hochschule Flensburg und legte dort 1957 das Lehrerexamen ab. Zunächst arbeitete er als Lehrer an einer Dorfschule; ab 1966 hatte er einen Lehrauftrag für Kunstpädagogik an der PH Flensburg. Sein Studium setzte er später an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel in den Fächern Pädagogik, Psychologie und Volkskunde fort und promovierte 1974 zum Dr. phil. mit einer Dissertation über "Vorschulisches Lesenlernen und Bildnerisches Verhalten". Von 1986 bis zur Auflösung der Pädagogischen Hochschule Kiel 1994 lehrte er hier als Professor für Kunstdidaktik. Die PH Kiel wurde zunächst als Erziehungswissenschaftliche Fakultät in die Universität Kiel eingegliedert, ab 2002 wurden die Professuren in die verschiedenen Universitätsinstitute überführt, in seinem Fall an das Kunsthistorische Institut. Korte trat 2001 in den Ruhestand, lehrte aber noch weiterhin bis 2005. Er wirkte intensiv auf dem Gebiet der Lehrerbildung im Fach Kunstunterricht und veröffentlichte hierüber. Außerdem betätigte er sich selbst als Künstler.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Korte, Manfred |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kunstdidaktiker und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 20. Juni 1935 |
| GEBURTSORT | Crossen/Krosno |
| STERBEDATUM | 7. August 2025 |