Manfred Oldenburg ist ein deutscher Dokumentarfilm-Regisseur.
Oldenburg erstellt hauptsächlich TV-Dokumentarfilme und Episoden für TV-Dokuserien und -reihen. Er wurde vor allem durch die 2003 produzierte Dokumentation über die Schlacht von Stalingrad bekannt. 2004 gewann er für Das Wunder von Bern zusammen mit Guido Knopp und Sebastian Dehnhardt den Deutschen Fernsehpreis für die Beste Dokumentation.
2007 wurde er für seine Sportdokumentation Das verflixte dritte Tor – Wembley ’66 – Die wahre Geschichte mit dem bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. 2013 erhielt er die gleiche Auszeichnung, diesmal zusammen mit Sebastian Dehnhardt und Jobst Knigge für den Film Drei Leben: Axel Springer. Für diesen Film erhielten sie zudem den Deutschen Wirtschaftsfilmpreis. 2014 war er verantwortlich für eine Dokumentation zum Attentat von Sarajevo 1914.
Im Jahr 2019 wurde sein von der Film- und Medienstiftung NRW, vom FilmFernsehFonds Bayern und vom Deutschen Filmförderfonds mit öffentlichen Geldern in Höhe von insgesamt gut 670.000 € geförderte Kinodokumentarfilm Kroos über den Fußballnationalspieler Toni Kroos veröffentlicht.
Oldenburgs Dokumentation Das letzte Tabu (2024) thematisiert Homosexualität im Profifußball, beleuchtet die persönlichen Herausforderungen homosexueller Spieler und kritisiert die Passivität von Fußballverbänden. Der Film betont die Diskrepanz zwischen der geringen Anzahl öffentlich geouteter Spieler und der breiten gesellschaftlichen Akzeptanz, zeigt aber auch Momente der Solidarität und Hoffnung auf Veränderung im Sport.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Oldenburg, Manfred |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Dokumentarfilm-Regisseur |
| GEBURTSDATUM | 20. Jahrhundert |