Manfred Rech

Manfred Rech (* 1942) ist ein deutscher Archäologe und war als solcher von 1990 bis 2007 Landesarchäologe von Bremen.

Leben

Rech promovierte 1973 mit einer Arbeit zum Thema Studien zu Depotfunden der Trichterbecher- und Einzelgrabkultur des Nordens an der Universität Frankfurt. Als Nachfolger Karl Heinz Brandts leitete er ab 1990 die Bodendenkmalpflege in der Hansestadt Bremen. Mit diesem Amt verbunden war seine Professur für Ur- und Frühgeschichte an der Universität Bremen sowie die Verantwortung für die Abteilung Ur- und Frühgeschichte des Focke-Museums in Bremen. Als Landesarchäologe initiierte er die Neuauflage und Fortführung der Bremer Archäologischen Blätter, deren Publikation er bis einschließlich des sechsten Bandes als Herausgeber verantwortete. In seine Amtszeit fiel auch die Ernennung des Bremer Rathauses und Bremer Rolands zum UNESCO-Weltkulturerbe, wobei Rech zu den Mitverantwortlichen für die entsprechende Nominierung zählte.

Im Februar 2007 trat er in den Ruhestand. Als kommissarischer Landesarchäologe folgte ihm zunächst der Bremer Archäologe Dieter Bischop nach, seit März 2008 besetzt Uta Halle das Amt.

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ The Town Hall and Roland on the Marketplace of Bremen. World Heritage Nomination. Dezember 2001, insb. S. 76–112. (PDF; 36,1 MB; englisch)
Personendaten
NAME Rech, Manfred
KURZBESCHREIBUNG deutscher Prähistoriker
GEBURTSDATUM 1942