Manfred Rose (* 17. Juli 1938 in Rüdersdorf bei Berlin) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer.
Manfred Rose absolvierte von 1957 bis 1959 zunächst eine Ausbildung als Industriekaufmann. Ab dem Wintersemester 1959/60 studierte er Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin. Nach seiner 1964 abgelegten Prüfung als Diplom-Volkswirt arbeitete er bis 1967 als Wissenschaftlicher Assistent an dieser Universität und promovierte dort 1967 zum Dr. rer. pol. mit einer Dissertation „Über Wirkungen von Gewinnsteuern auf das Wachstum der Unternehmen“. Anschließend wechselte er als Wissenschaftlicher Assistent an die Universität Hamburg, wo er 1969 zum Akademischen Rat bzw. 1971 zum Oberrat ernannt wurde. Im Jahre 1971 habilitierte er sich in Hamburg für Volkswirtschaftslehre. Von 1971 bis zu seiner Emeritierung 2003 lehrte Rose an der Universität Heidelberg als Ordinarius und leitete dort seit 1973 das Alfred-Weber-Institut für Sozial- und Staatswissenschaften. Im Zeitraum von 1990 bis 2002 betätigte er sich als Fachgutachter für die Reform von Steuersystemen in den Ländern Ost- bzw. Südosteuropas. 1995 wurde er mit dem Verdienstorden der Republik Kroatien ausgezeichnet. 2009 wurde ihm das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
Manfred Rose veröffentlicht vor allem zur Finanzwissenschaft bzw. -wirtschaft und beschäftigt sich intensiv mit der Steuerreform. Hierzu gehören Vorschläge zur Vereinfachung des Steuersystems und zur „Einfachsteuer“.
Festschrift
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rose, Manfred |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 17. Juli 1938 |
| GEBURTSORT | Rüdersdorf bei Berlin |