Manfred Schell (* 3. Dezember 1944 in Höpfingen) ist ein deutscher Journalist, Publizist und Manager.
Schell, geboren in Baden-Württemberg, wurde 1975 politischer Korrespondent (UPI-Korrespondent) der Tageszeitung Die Welt in Frankfurt am Main und Bonn. Er gehört zu den Mitbegründern der Nachrichtenagentur Deutscher Depeschendienst (ddp). Schell wurde Leiter des Bonner Korrespondenten-Büros von Die Welt, 1984 stellvertretender Chefredakteur und war von Oktober 1985 bis 1992 Chefredakteur der Zeitung. 1992 wechselte er in die Chefredaktion des Nachrichtensenders n-tv. Von 1994 bis 1996 war er Direktor der Deutschen Vermögensberatung. Weitere Tätigkeiten führten ihn dann zu den Versicherungsgruppen AachenMünchener (Vorstandsmitglied) und Generali Deutschland (Generalbevollmächtigter). Seit 1998 ist er Präsident des Deutschen Unternehmensverbandes Vermögensberatung. Zudem ist er Autor mehrerer Bücher, darunter das 1978 erschienene Buch Verrat in Bonn (mit dem Bonner Chefkorrespondent der Welt am Sonntag Heinz Vielain) über große Spionagefälle. Er lebt in Sankt Augustin.
Manfred Schell ist katholisch und heiratete Edelgard Seitz. Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor.
| Personendaten | |
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| NAME | Schell, Manfred |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Journalist, Publizist und Manager |
| GEBURTSDATUM | 3. Dezember 1944 |
| GEBURTSORT | Höpfingen |