Manfred Karl Schretter

Manfred Karl Schretter (* 25. Februar 1944 in Breitenwang) ist ein österreichischer Altorientalist.

Leben

Nach der Matura 1962 am Bischöflichen Gymnasium Paulinum in Schwaz studierte er von 1962 bis 1971 altorientalische Philologie und klassische Philologie in Innsbruck. Nach der Promotion 1971 zum Dr. phil. an der Universität Innsbruck erhielt er 1971 ein Forschungsstipendium für das Forschungsprojekt Innsbrucker Sumerisches Lexikon am Institut für Sprachen und Kulturen des Alten Orients an der Universität Innsbruck. Von 1972 bis 1977 war er Vertragsassistent für das genannte Forschungsprojekt, wo er seit 1977 Universitätsassistent und Lehrbeauftragter (1984–1986) war. Ihm wurde 1986 die Lehrbefugnis als Universitätsdozent für Sprachen und Kulturen des Alten Orients verliehen. Seit 1986 leitet er des Forschungsprojekts Innsbrucker Sumerisches Lexikon in der Nachfolge von Karl Oberhuber. Vom 1. Oktober 1986 bis zum 1. Oktober 1987 leitete er das Institut als provisorischer Institutsvorstand. 1988 wurde er Oberassistent und in ein bleibendes Dienstverhältnis übernommen. 1997 wurde er zum außerordentlichen Universitätsprofessor ernannt. Er ist seit 1998 mit Eveline Schretter-Irschick verheiratet.

Seine Forschungsschwerpunkte sind sumerische Lexikologie und Sprachwissenschaft.

Seit 1962 ist er Mitglied der katholischen Studentenverbindung AV Vindelicia Innsbruck im ÖCV.

Schriften (Auswahl)

Literatur

Personendaten
NAME Schretter, Manfred Karl
ALTERNATIVNAMEN Schretter, Manfred K.; Schretter, Manfred
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Altorientalist
GEBURTSDATUM 25. Februar 1944
GEBURTSORT Breitenwang