Mappeur war in Österreichisch-Ungarischen Militärsprache die Bezeichnung für einen Soldaten, meist einen Offizier, der im Auftrag des Militärgeografischen Instituts eine Gegend oder ein ganzes Land kartografisch aufnahm. Als Mappierung bezeichnete man das Ergebnis, die militärische Landesaufnahme, die Tätigkeit als mappieren (vergleiche mit englisch map ‚Landkarte‘).
Allgemein verwendet wird „mappieren“ heute im Sinne von „lokalisieren“ und „bildhaft darstellen“ in unterschiedlichen Fachsprachen von der Medizin. bis zur Computertechnik.