Marcel Feige

Marcel Feige (* 17. Dezember 1971 in Kevelaer) ist ein deutscher Schriftsteller. Er schreibt auch unter den Pseudonymen Christoph Brandhurst und Martin Krist.

Leben und Wirken

Mit 15 Jahren schrieb Marcel Feige eine Kurzgeschichte, die in einer Lokalzeitung abgedruckt wurde. Nach dem Abitur absolvierte Feige ein Volontariat bei den Niederrhein Nachrichten in der Zentralredaktion in Tönisvorst. Da das Anzeigenblatt zur Rheinisch-Bergischen Verlagsgesellschaft gehörte, war Feige während seines Volontariats auch kurzfristig bei der Rheinischen Post tätig. Ab 1992 bis 1993 war er beim Musikmagazin Raveline Autor, Redakteur und später Chefredakteur. Danach war Feige zwei Jahre Chefredakteur des Lifestyletitels Deep, bevor er als Chefredakteur das VDT-Journal redaktionell und konzeptionell relaunchte. Im August 1996 wurde Feige Chefredakteur beim Stadtmagazin Moritz in Heilbronn.

Seit 2002 arbeitet Feige als Schriftsteller in Berlin. Seine Themenschwerpunkte sind Bereiche des Großstadtlebens: Lifestyle, Szene und Subkulturen. Im Jahr 2002 wurde Marcel Feige mit seinen Büchern Schatten über Deutschland. 100 Jahre deutschsprachige Phantastik (herausgegeben mit Frank Festa) und dem Fantasy-Lexikon gleich zwei Mal für den Rheinischen Literaturpreis 2002 nominiert. Allerdings wurde das Fantasy-Lexikon zum Teil auch kritisiert, da es in den Augen der Kritiker eine subjektive, selektive und oberflächliche Darstellung der Thematik sei.

Für das Buch Nina Hagen. That’s why the lady is a punk erhielt er im November 2003 den Corine – Internationaler Buchpreis. Einige der Veröffentlichungen (Piercing Intim (2004), Tattoo- & Piercing-Lexikon (2004) sowie Ich nenne es: Da unten! (2006)) Feiges entstanden in Zusammenarbeit mit Bianca Krause. Seit 2005 schreibt Feige überwiegend Belletristik, darunter die Inferno-Trilogie.

Schriften

Belletristik (als Marcel Feige)

Erotik (als Christoph Brandhurst)

Thriller (als Martin Krist)

Lifestyle & Szene

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Lexikon der deutschen Krimi-Autoren: Marcel Feige. Abgerufen am 23. Februar 2021.
  2. ↑ Interview mit Aveleen Avide am 26. März 2010 (Memento vom 6. Juni 2010 im Internet Archive)
  3. ↑ Porträt - nachtstudio (Memento vom 23. August 2007 im Internet Archive)
  4. ↑ vgl. Theorie (Memento vom 8. Februar 2007 im Internet Archive)
  5. ↑ x-zine.de (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)
  6. ↑ Preisträger 2003. (Memento vom 31. März 2007 im Internet Archive)