Marco Dittgen

Marco Dittgen
Personalia
Geburtstag 19. August 1974
Geburtsort Saarbrücken, Deutschland
Größe 188 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
0000–1991 FV 08 Püttlingen
1991–199? 1. FC Kaiserslautern
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1. FC Kaiserslautern Am.
1993–1994 1. FC Kaiserslautern 4 0(0)
1994–1995 Dynamo Dresden 19 0(3)
1995–1996 BSC Young Boys 33 (13)
1996–1997 FC St. Gallen 15 0(4)
1997–1998 US Palermo 21 0(2)
1998–1999 VfB Leipzig 33 (12)
1999–2001 Chemnitzer FC 23 0(5)
2002–2004 SV Röchling Völklingen
2004–2005 FC Kutzhof
2005–2006 FC Riegelsberg
2007–2011 SV 1922 Ritterstrasse
2012–2014 SV Gerlfangen-Fürweiler
2014–2016 SV 1922 Ritterstrasse
2017–2018 FC Klarenthal-Krughütte 12 0(7)
2018–2019 SV Klarenthal
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Marco Dittgen (* 19. August 1974 in Saarbrücken) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Sportlicher Werdegang

Marco Dittgen, der in Saarbrücken geboren wurde und im nahegelegenen Püttlingen aufwuchs, begann in der Nachwuchsabteilung des FV 08 Püttlingen mit dem Fußballspielen. 1991 wechselte der Offensivspieler in den Jugendbereich des 1. FC Kaiserslautern, mit dem er 1991/92 Deutscher A-Jugendmeister wurde. 1993 schaffte er den Sprung in den Profikader der Pfälzer, kam unter Friedel Rausch über sporadische Einsätze beim damaligen Vizemeister aber nicht hinaus. 1994 wechselte Dittgen zu Dynamo Dresden und stieg mit den Sachsen 1994/95 aus der Bundesliga ab. Für Dynamo erzielte er seine einzigen drei Tore in der höchsten deutschen Spielklasse.

1995 ging Dittgen in die Schweiz zum BSC Young Boys. Als Tabellenletzter verpasste er 1995/96 mit dem Nationalliga-A-Klub die Finalrunde und trat anschließend in der Auf- bzw. Abstiegsrunde an. Diese schloss man als Tabellenerster ab, woran Dittgen mit acht Toren in zwölf Einsätzen seinen Anteil hatte. Im ersten Halbjahr hatte er bereits fünf Tore erzielt. Nach einer Spielzeit in Bern schloss er sich dem FC St. Gallen an, mit dem er sich 1996/97 erfolgreich für die Finalrunde qualifizierte. Wieder ein Jahr später unterschrieb er einen Vertrag beim italienischen Drittligisten US Palermo. Die Saison wurde mit dem 14. Platz abgeschlossen, wodurch die Mannschaft zu Play-out-Spielen antreten musste, die erfolgreich bestritten wurden. Den Italienern bleibt er indes weniger wegen seiner sportlichen Leistungen in Erinnerung: Zum einen zog er sich eine kuriose Verletzung zu: Bei der Gartenarbeit stach ihm ein Rosendorn ins Auge. Zum anderen verlief die Abwicklung des Transfers von St. Gallen nach Palermo nicht korrekt ab. In den Fall schaltete sich auch die FIFA ein.

Palermo war Dittgens letzte Auslandsstation, in Deutschland spielte er 1998/99 beim VfB Leipzig in der Regionalliga Nordost. Es folgten Tätigkeiten bei den damaligen Zweitligavereinen Chemnitzer FC und SV Waldhof Mannheim. Mit Chemnitz hatte er zumindest im ersten Jahr Erfolg: Er war mit zehn Toren bester Torschütze der Mannschaft, die 1999/2000 als Aufsteiger in der 2, Bundesliga spielte und erreichte mit der Mannschaft den Klassenerhalt. Das zweite Jahr endete mit dem Abstieg als Tabellenletzter. Noch in der Winterpause war Dittgen ligaintern nach Mannheim gewechselt. Dort kam er nur als „Joker“ zum Zuge und Dittgen bezeichnete diese Zeit später als die schlechteste seiner Karriere. 2001/02 spielte er bei Rot-Weiß Erfurt in der Regionalliga Nord.

Nach dem Ende des Engagements in Erfurt hielt sich Dittgen zunächst bei seinem Heimatverein in Püttlingen fit und schloss sich dann dem SV Röchling Völklingen in der Oberliga Südwest an. Trotz 14 Toren von Dittgen stieg die Mannschaft in die Verbandsliga ab. Dittgen, der zu dieser Zeit mit dem Profifußball eigentlich noch nicht abgeschlossen hatte, blieb dem Klub zunächst treu. Zu einer Rückkehr zu einem höherklassigen Verein kam es nicht mehr. Er trat seitdem für verschiedene saarländische Vereine an; zuletzt spielte er für den SV Klarenthal in der Kreisliga A Warndt. Mit 44 Jahren beendete er seine Karriere.

Statistik

Wettbewerb Spiele (Tore)
Bundesliga 23 (3)
2. Bundesliga 49 (10)
Regionalliga 56 (17)
Nationalliga A 36 (9)
Serie C Italien 21 (2)
DFB-Pokal 8 (5)

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Interview auf wormatia.de (Memento vom 26. Januar 2016 im Internet Archive)
  2. ↑ Dittgen, il panzer messo ko da una rosa (italienisch)
  3. ↑
Personendaten
NAME Dittgen, Marco
KURZBESCHREIBUNG deutscher Fußballspieler
GEBURTSDATUM 19. August 1974
GEBURTSORT Saarbrücken, Deutschland