Marcus Egin

Marcus Egin ist ein ehemaliger deutscher Basketballspieler.

Laufbahn

Egin wechselte 1982 vom Post-SV Karlsruhe zum USC Heidelberg. 1983 und 1984 wurde er mit der A-Jugend des USC Zweiter der deutschen Meisterschaft. Mit den USC-Herren stieg er 1983 von der 2. Basketball-Bundesliga in die Basketball-Bundesliga auf. In der höchsten deutschen Spielklasse gehörte er ebenfalls zum Heidelberger Aufgebot. Im August 1984 zählte der Flügelspieler zum Aufgebot der bundesdeutschen Nationalmannschaft für die Junioren-Europameisterschaft und erzielte im Turnierverlauf in sieben Einsätzen im Durchschnitt elf Zähler je Partie. 1985 stieg er mit dem USC wieder in die zweite Liga ab und blieb dem Verein dort noch ein Jahr treu.

1986 zog es Egin wieder in die Bundesliga, er wurde von Steiner Bayreuth verpflichtet. Heidelberg verweigerte zunächst die Freigabe für Egin, da es zwischen dem USC und den Bayreuthern nicht zu einer Einigung über die Ablöse kam. 1987 wechselte er zum Erstliga-Konkurrenten TV 1862 Langen, mit dem er in der Saison 87/88 den Bundesliga-Klassenerhalt verfehlte. Egin spielte fortan während des Spieljahres 1988/89 für den MTV 1846 Gießen in der Bundesliga, 1989 wechselte er nach Karlsruhe zurück. Später spielte er für den BC Johanneum Hamburg in der Regionalliga und in der 2. Bundesliga. Bei den Hamburgern war er Mannschaftskapitän, er verließ den Verein 1996.

Im Anschluss an seine Spielerlaufbahn war Egin als Jugendtrainer und -koordinator des Hamburger Vereins TSG Bergedorf tätig, ab 1996 betreute er auch die Bergedorfer Damen als Trainer. Später übernahm er ebenfalls in der Hansestadt das Amt des Geschäftsführers des Altrahlstedter Männerturnvereins (AMTV).

Einzelnachweise

  1. 1 2 Saison 1982/1983. In: USC Heidelberg. Archiviert vom Original; abgerufen am 22. Juni 2026.
  2. 1 2 Saison 1983/1984. In: USC Heidelberg. Archiviert vom Original; abgerufen am 5. April 2025.
  3. ↑ Marcus Egin. In: FIBA. Archiviert vom Original; abgerufen am 22. Juni 2026.
  4. ↑ Saison 1984/1985. In: USC Heidelberg. Archiviert vom Original; abgerufen am 22. Juni 2026.
  5. ↑ Saison 1985/1986. In: USC Heidelberg. Archiviert vom Original; abgerufen am 22. Juni 2026.
  6. ↑ Saison 1986/1987. In: USC Heidelberg. Archiviert vom Original; abgerufen am 22. Juni 2026.
  7. ↑ Dino Reisner: Weil sich die Mannschaft auch durch einen Schneesturm nicht aufhalten liess. In: 111 Gründe, Medi Bayreuth zu lieben: Eine Liebeserklärung an die großartigste Basketball-Stadt der Welt. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2019, ISBN 978-3-86265-770-4, S. 81–83.
  8. ↑ Die 22. Saison 1987/88. In: TV Langen. Archiviert vom Original; abgerufen am 22. Juni 2026.
  9. ↑ Endstation heißt erneut Bayreuth. In: Gießen 46ers. 1. September 2015, archiviert vom Original; abgerufen am 8. Dezember 2017.
  10. ↑ Mit Johnnie Bell kam die Wende. In: Gießen 46ers. 1. September 2015, archiviert vom Original; abgerufen am 8. Dezember 2017.
  11. ↑ Rist Wedel oder Johanneum - reif für die Bundesliga? In: Hamburger Abendblatt. 4. November 1993, archiviert vom Original; abgerufen am 22. April 2023.
  12. ↑ Basketball mit „african power“: BC Johanneum gegen Rist Wedel. In: Die Tageszeitung. 15. Dezember 1995, archiviert vom Original; abgerufen am 22. Juni 2026.
  13. ↑ Hamburg. Basketball. In: Hamburger Abendblatt. 29. April 1996, abgerufen am 24. Oktober 2023.
  14. ↑ Höchst-Leistung. In: Hamburger Abendblatt. 2. November 1999, archiviert vom Original; abgerufen am 22. Juni 2026.
  15. ↑ Hamburg. Basketball. In: Hamburger Abendblatt. 21. Juni 1996, archiviert vom Original; abgerufen am 12. November 2023.
  16. ↑ Regionale Kundenbeiräte engagieren sich vor Ort: Haspa stärkt die Stadtteile. In: Hamburger Morgenpost. (mopo.de [abgerufen am 8. Dezember 2017]).
Personendaten
NAME Egin, Marcus
KURZBESCHREIBUNG deutscher Basketballspieler
GEBURTSDATUM 20. Jahrhundert