Kania begann im Alter von neun Jahren mit den Eisschnelllauf und wurde in den Jahren 2016 sowie 2018 polnischer Juniorenmeister in der Teamverfolgung. Erstmals im Eisschnelllauf-Weltcup startete er zu Beginn der Saison 2021/22 in Tomaszów Mazowiecki, wobei er in der B-Gruppe die Plätze sechs sowie zwei über 500m und den zehnten Platz über 1000m errang. Im weiteren Saisonverlauf erreichte er in Stavanger mit Platz drei im Teamsprint sowie über 500m seine ersten Podestplatzierungen im Weltcup und mit drei Top-Zehn-Platzierungen den siebten Platz im Weltcup über 500m. Zudem wurde er bei den Einzelstreckeneuropameisterschaften 2022 in Heerenveen Achter über 500m und holte im Teamsprint die Bronzemedaille. Beim Saisonhöhepunkt, den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking, belegte er den 16. Platz über 500m. Zum Saisonende errang er bei der Sprintweltmeisterschaft 2022 in Hamar den 20. Platz im Sprint-Mehrkampf und gewann im Teamsprint die Silbermedaille. In der Saison 2022/23 holte er im Teamsprint in Calgary seinen ersten Weltcupsieg und kam bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2023 in Heerenveen auf den 14. Platz über 500m sowie auf den vierten Rang im Teamsprint. Außerdem wurde er bei den Winter World University Games 2023 in Lake Placid Siebter über 1000m und gewann über 500m die Bronzemedaille. In der folgenden Saison kam er mit sechs Top-Zehn-Platzierungen, darunter Platz zwei über 500m in Québec auf den siebten Platz in der Disziplinwertung und holte dort im Teamsprint seinen zweiten Weltcupsieg sowie in Stavanger den dritten Platz im Teamsprint. Bei den Einzelstreckeneuropameisterschaften 2024 in Heerenveen lief er auf den sechsten Platz über 1000m und gewann über 500m die Bronzemedaille sowie im Teamsprint die Goldmedaille. Außerdem wurde er polnischer Meister im Sprint-Mehrkampf und belegte er bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2024 in Calgary den 18. Platz über 500m sowie den fünften Rang im Teamsprint und bei der Sprintweltmeisterschaft 2024 in Inzell den 11. Platz im Sprint-Mehrkampf.
In der Saison 2024/25 erreichte Kania mit neun Top-Zehn-Ergebnissen, darunter Platz drei über 500m in Tomaszów Mazowiecki den fünften Platz im Weltcup über 500m und errang in Calgary den dritten Platz im Teamsprint. Bei den Europameisterschaften 2025 in Heerenveen wurde er Siebter im Sprint-Mehrkampf und lief bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2025 in Hamar auf den 13. Platz über 1000m, auf den neunten Rang über 500m sowie auf den fünften Platz im Teamsprint. In der Saison 2025/26 belegte er bei den Einzelstreckeneuropameisterschaften 2026 in Tomaszów Mazowiecki den sechsten Platz über 1000m und holte über 500m die Silbermedaille sowie im Teamsprint die Goldmedaille.