Margarete Balk (* 4. Februar 1896 in Gemünden am Main; † 10. Juli 1974 in Würzburg) war eine deutsche Lehrerin und Politikerin (CSU). Sie gehörte von 1958 bis 1966 dem Bayerischen Landtag an.
Margarete Balk schloss eine Lehrerinnenausbildung in Gemünden und Aschaffenburg 1918 mit dem Examen ab. Danach leitete sie ab 1921 ein Kinderheim auf dem Heuberg bei Sigmaringen, zu dem auch ein Landschulheim, eine Haushaltungsschule für Kriegerwaisen und eine Heilstätte für Knochentuberkulose gehörten. Später leitete sie die Haushaltungsschule in Obermarchtal. Von 1940 bis 1945 war sie Lehrerin an der Landwirtschaftlichen Berufsschule Karlstadt, nach dem Zweiten Weltkrieg von 1945 bis 1948 dann an der Volksschule in Karlburg. Sie wechselte anschließend als hauptamtliche Mitarbeiterin zum Katholischen Frauenbund sowie der eingegliederten Landfrauenvereinigung. 1960 wurde sie zur Diözesanvorsitzenden des Katholischen Frauenbundes im Bistum Würzburg gewählt und später in diesem Amt bestätigt.
Balk war Mitglied der CSU und war Vorsitzende der CSU-Frauenarbeitsgemeinschaft in Unterfranken. Sie wurde 1958 und 1962 im Wahlkreis Unterfranken in den Bayerischen Landtag gewählt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Balk, Margarete |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Lehrerin und Politikerin (CSU), MdL (Bayern) |
| GEBURTSDATUM | 4. Februar 1896 |
| GEBURTSORT | Gemünden am Main |
| STERBEDATUM | 10. Juli 1974 |
| STERBEORT | Würzburg |