Maria Katarzyna Lasatowicz (* 1951) ist eine polnische germanistische Sprachwissenschaftlerin, Hochschullehrerin und Herausgeberin.
Maria Katarzyna Lasatowicz wurde 1980 an der Universität Krakau mit einer Arbeit über die Kanzleisprache in Oppeln im 16. Jahrhundert bei Aleksander Szulc zum Dr. habil. promoviert.
Sie wurde als Professorin an die Universität Opole berufen und ist dort seit 1994 Direktorin des Germanistischen Instituts und Leiterin des Lehrstuhls für deutsche Sprache. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die deutsche Linguistik, Sprachbiografien polnischer Einwohner in Oberschlesien und der Zustand der deutschen Sprache in der Region, insbesondere in der deutschen Sprachinsel um Bielsko-Biała.
Maria Katarzyna Lasatowicz ist Vorstandsmitglied des Verbandes Polnischer Germanisten und wurde 2018 für drei Jahre zur Vorsitzenden gewählt.
Mit Marek Zybura war sie Herausgeberin der von 1999 bis 2004 mit sieben Bänden erschienenen Reihe Oppelner Beiträge zur Germanistik. Außerdem war sie Mitherausgeberin mehrerer Bände der Reihen Prace Germanistyczne/Germanistische Werkstatt (ab 1999) und Silesia. Schlesien im europäischen Bezugsfeld. Quellen und Forschungen (ab 2004).
Maria Katarzyna Lasatowicz wurde 2002 mit dem Silbernen Verdienstkreuz der Republik Polen ausgezeichnet.
Herausgeberschaft
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lasatowicz, Maria Katarzyna |
| ALTERNATIVNAMEN | Lasatowicz, Maria K.; Lasatowicz, Maria |
| KURZBESCHREIBUNG | polnische Germanistin und Hochschullehrerin |
| GEBURTSDATUM | 1951 |