Die Maria Lassnig Stiftung ist eine im Jahr 2001 gegründete gemeinnützige Stiftung in Wien, die sich dem Werk der namensgebenden österreichischen Künstlerin widmet. Zweck der Stiftung ist nach dem Willen von Maria Lassnig die „Erhaltung und öffentliche Präsentation des Lebenswerkes der Stifterin und die Erhaltung ihres künstlerischen Werkes für die Allgemeinheit“.
Die von Maria Lassnig nach jahrzehntelanger Vorbereitung gegründete Stiftung wirkt weltweit an Ausstellungen mit, um die regelmäßige Präsenz ihres Werks in der nationalen und internationalen Wahrnehmung zu gewährleisten. Sie befasst sich mit der Erstellung eines umfassenden Werkverzeichnisses sowie mit der restauratorischen Erfassung und Inventarisierung der Werke in der stiftungseigenen Sammlung. Des Weiteren betreibt die Stiftung Forschungskooperationen zum Werk der Künstlerin und unterstützt und entwickelt Publikationen und Medienprodukte.
Nach außen hin wird die Stiftung in sämtlichen Belangen von einem Vorstand vertreten, dem folgende Personen angehören: Peter Pakesch als Vorsitzender, Hans Werner Poschauko, Georg Geyer, Matthias Mühling, Friedrich Petzel, Gabriele Wimmer und Iwan Wirth. Zudem hat die Stiftung einen Beirat, in dem Sebastian Egenhofer, Anita Haldemann, Antonia Hoerschelmann, Kasper König, Hans Ulrich Obrist und Ralph Ubl vertreten sind.
Ihren Sitz hat die Maria Lassnig Stiftung in den ehemaligen Atelierräumen der Künstlerin in der Gurkgasse im 14. Wiener Gemeindebezirk Penzing, wo auch der Kernbestand der Stiftungssammlung zukünftig zugänglich sein soll. Die Stiftung wird ausschließlich aus dem materiellen Vermögen Maria Lassnigs finanziert.
Für Angelegenheiten der Werknutzung wurde eine GmbH gegründet, die Maria Lassnig Werknutzungs-GmbH.