Maria Sewcz (* 1960 in Schwerin) ist eine deutsche Fotografin und Künstlerin, die in Berlin lebt und arbeitet.
Von 1982 bis 1987 studiert sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Professor Arno Fischer und absolviert ihr Diplom. Dort wird sie ebenfalls in den Jahren 1993-1995 Meisterschülerin bei Timm Rautert.
Nach dem Studium erhält sie einige Stipendien und Arbeitsstipendien, die ihre künstlerische Aktivität fördern. Im Jahr 1994 erhält Sewcz das Stipendium für künstlerische Fotografie von der DG BANK in Frankfurt am Main. Außerdem erhält sie 2011 das Villa Massimo Stipendium, welches ihr einen Aufenthalt in Rom ermöglicht.
Es folgen Lehraufträge, zunächst in Braunschweig von 2005 bis 2007 an der Hochschule für bildende Künste. Seit 2017 lehrt Maria Sewcz an der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin.
Das Werk von Maria Sewcz besteht zu großen Teilen aus der Auseinandersetzung mit Städten, besonders intensiv beschäftigt sie sich mit Berlin.
„Ich sehe mich als Berlin-Chronist“ [..]. „Für Berlin habe ich natürlich einen anderen Ansatz, weil es mein Lebensmittelpunkt ist. Ich verfolge die Entwicklung hier seit den 1980er-Jahren.“ -Maria Sewcz, Bildband „Jetzt, Berlin“ zeigt eine Stadt im Wandel, Berliner Zeitung am 24. Januar 2024
Ihre Fotografien befinden sich unter anderem in den folgenden Sammlungen: Photography Collection, LACMA, Los Angeles; Fotografische Sammlung, Berlinische Galerie, Museum für Moderne Kunst, Berlin; Fotografische Sammlung, Museum Folkwang, Essen.
| Personendaten | |
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| NAME | Sewcz, Maria |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Fotografin und Künstlerin |
| GEBURTSDATUM | 1960 |
| GEBURTSORT | Schwerin |