Maridl Innerhofer

Maridl Innerhofer (eigentlich Maria Luisa Theresia Innerhofer; * 2. April 1921 in Marling; † 13. August 2013 in Marling) war eine Südtiroler Mundartdichterin.

Werdegang

Sie ist die Tochter von Franz Innerhofer, der kurz nach ihrer Geburt auf einem Trachtenumzug in Bozen von den Faschisten erschossen wurde. Nach der Pflichtschule besuchte sie das Technischen Institut und die Handelsschule in Meran. 1938 arbeitete sie als Sekretärin an der Hochschule für Obst- und Gartenbau in Weihenstephan (Bayern). 1940 wurde sie am Brenner ohne Pass festgenommen und aufgrund ihres Optionsvertrags nach Innsbruck umgesiedelt. Daraufhin arbeitete sie als Sekretärin bei der Empfangsstelle zur Umsiedlung Südtiroler Optanten in Innsbruck. Sie lernte Kurt Wetzel kennen, den sie 1944 heiratete. Sie übersiedelte nach Imst. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte sie nach Südtirol zurück und unterrichtete ab 1946 in Tramin und Marling. 1949 gab sie den Lehrberuf auf und zog nach Nürnberg. 1960 kehrte sie wieder nach Marling zurück und führte mit ihrer Familie eine Frühstückspension.

Erste Gedichte verfasste Maridl Innerhofer während ihrer Zeit in Innsbruck. In den siebziger Jahren erscheinen ihre ersten Veröffentlichungen.

1988 erhielt sie den Heimatpreis des Kulturwerkes Südtirol und 2002 das Ehrenzeichen des Landes Tirol.

Werke

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Maridl Innerhofer Biografie. Abgerufen am 22. Januar 2025.
  2. 1 2 Maridl Innerhofer Chronisten.at. Abgerufen am 22. Januar 2025.
  3. ↑ Maridl Innerhofer Bücher. Abgerufen am 6. Dezember 2025 (österreichisches Deutsch).
Commons: Maridl Innerhofer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Personendaten
NAME Innerhofer, Maridl
KURZBESCHREIBUNG Südtiroler Mundartdichterin
GEBURTSDATUM 2. April 1921
GEBURTSORT Marling
STERBEDATUM 13. August 2013
STERBEORT Marling