Marie-Alexandre Alophe

Selbstporträt, um 1830

Marie-Alexandre Alophe (* 7. Juni 1811 in Paris; † 4. August 1883 in Mehun-sur-Yèvre) war ein französischer Maler, Lithograf und Fotograf.

Leben

Seine künstlerische Ausbildung erhielt er an der École des Beaux-Arts de Paris bei Camille Roqueplan und Paul Delaroche. Später absolvierte er bei Gustave Le Gray eine zusätzliche Ausbildung zum Fotografen. Als Le Gray wegen seiner hohen Schulden 1860 nach Kairo floh, übernahm er dessen Atelier am Boulevard des Capucines. Dabei eignete er sich Le Grays Negative an und beschäftigte das von diesem ausgebildete Personal weiter. Er versuchte zwar, vom Bekanntheitsgrad Le Grays zu profitieren, konnte das Unternehmen jedoch nicht zum Erfolg führen. Nach dem Krieg von 1870/71 ging es nacheinander in den Besitz von Fontaine und Otto van Bosch über.

Werke

Seine lithografischen Arbeiten zeichneten sich durch einen süßlichen und verdeckt sinnlichen Gehalt aus, weswegen er großen Anklang beim zeitgenössischen Publikum fand. Als Fotograf profilierte er sich vor allem durch Genreaufnahmen.

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Einzelnachweise

  1. 1 2 Das Aktfoto. Ansichten vom Körper im fotografischen Zeitalter. Ästhetik Geschichte Ideologie. Bucher Verlag, München 1985; S. 402.
Personendaten
NAME Alophe, Marie-Alexandre
KURZBESCHREIBUNG französischer Fotograf, Lithograf
GEBURTSDATUM 7. Juni 1811
GEBURTSORT Paris
STERBEDATUM 4. August 1883
STERBEORT Mehun-sur-Yèvre