Marie Gevers

Maria Theresia Carolina Fanny Gevers (geboren am 30. Dezember 1883 in Edegem; gestorben am 9. März 1975 ebenda) war eine belgische Schriftstellerin und Übersetzerin.

Leben

Marie Gevers wuchs auf dem großen Anwesen ihrer Eltern, Schloss Missembourg bzw. Mussenborg auf. Ihre Eltern erzogen sie aufgrund einer Familientradition trotz der flämischen Herkunft auf Französisch, der Sprache, in welcher sie alle ihre Werke schrieb. Die restliche Umgebung in den frühen Lebensjahren sprach flämisch. Sie begann, sehr naturverbunden, früh mit erster Poesie, ermutigt durch Émile Verhaeren, mit dessen Familie ihre Eltern bekannt waren.

1908 heirateten Marie Gevers und Jan Frans Willems, welcher ein Nachfahre von Jan Frans Willems war. Der Ehe entstammten zwei Söhne (ein Sohn starb im Zweiten Weltkrieg) und eine Tochter.

Marie Gevers starb im März 1975 in ihrem Elternhaus.

Werke

Marie Gevers war interessiert an ihrer Herkunft und an Familienforschung und erstellte neben Poesie unter anderem Heimatbücher für Kinder, Gedichtbände und Almanache. Nach 1930 begann sie, auch Prosa zu schreiben. Ins Deutsche wurde sie maßgeblich durch Eva Rechel-Mertens übersetzt. Selbst übersetzte Gevers ebenfalls Werke von flämischen Autoren.

Im Folgenden eine Auswahl aus dem Lebenswerk:

Ehrungen

Literatur

Personendaten
NAME Gevers, Marie
ALTERNATIVNAMEN Gevers, Maria Theresia Carolina Fanny (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG belgische Schriftstellerin und Übersetzerin
GEBURTSDATUM 30. Dezember 1883
GEBURTSORT Edegem, Belgien
STERBEDATUM 9. März 1975
STERBEORT Edegem, Belgien