Mario Zanabria

Mario Zanabria
Mario Zanabria bei den Newell’s Old Boys (1974)
Personalia
Voller Name Mario Nicasio Zanabria
Geburtstag 1. Oktober 1948
Geburtsort Santa Fe, Argentinien
Größe 166 cm
Position Mittelfeld (offensiv)
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1966–1969 Unión de Santa Fe 40 0(5)
1970–1975 Newell’s Old Boys 253 (56)
1976–1980 Boca Juniors 129 (11)
1981 Argentinos Juniors 25 0(1)
1982 Boca Juniors 26 0(4)
1983 CA Huracán 24 0(1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1975 Argentinien 5 0(2)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1985–1986 Boca Juniors
1992–1993 Atlas Guadalajara
1994 Emelec
1996–1997 Newell’s Old Boys
1998 Unión de Santa Fe
1999 CA Lanús
2001 CA Talleres
2002 Querétaro FC
2008 Real España
2010–2012 Real España
2015 Real España
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Mario Nicasio Zanabria (* 1. Oktober 1948 in Santa Fe) ist ein ehemaliger argentinischer Fußballspieler. Der offensive Mittelfeldspieler spielte fünf Mal für die Nationalmannschaft und gewann auf Vereinsebene sowohl zwei Meisterschaften als auch die Copa Libertadores und den Weltpokal.

Karriere

Verein

Mario Zanabria begann seine Karriere 1966 bei Unión de Santa Fe und stieg direkt mit dem Team in die Primera División auf. Nach dem Abstieg gelang ihm mit dem Team der direkte Wiederaufstieg. 1970 wechselte Zanabria zu den Newell’s Old Boys, mit denen er die Meisterschaft des Metropolitano 1974 gewann. Zur Saison 1976 schloss er sich den Boca Juniors an. 1976 wurde er mit den Boca Juniors in der Nacional nach dem 1:0-Finalsieg gegen den Erzrivalen River Plate argentinischer Meister. Bei der Copa Libertadores 1977 kamen die Boca Juniors ins Finale, in dem sie auf den brasilianischen Vertreter Cruzeiro Belo Horizonte trafen. Nach zwei 1:0-Heimsiegen wurde das Entscheidungsspiel im Elfmeterschießen entschieden. Zanabria traf den dritten Elfmeter für sein Team, das schließlich mit 5:4 gewann und zum ersten Mal die Copa Libertadores gewann. Im Weltpokal gegen Borussia Mönchengladbach gewann Zanabria mit den Boca Juniors den nächsten Titel. Bei der Copa Libertadores 1978 verteidigten die Boca Juniors ihren Titel mit einem 4:0-Finalsieg nach Hin- und Rückspiel über den kolumbianischen Klub Deportivo Cali. Zur Saison 1981 wechselte Zanabria zu den Argentinos Juniors, kehrte allerdings nach einem Jahr zu Boca zurück. Dort wurde er Nachfolger des zum FC Barcelona verkauften Diego Maradona. Nach einem Jahr unterschrieb er beim CA Huracán, bei dem er seine Karriere nach der Saison beendete.

Nationalmannschaft

Zanabria debütierte 1975 in der Nationalmannschaft und bestritt insgesamt fünf Länderspiele. Sein einziges Turnier mit der „Albiceleste“ war die Copa América 1975, bei der er mit seinem Team als Zweiter in der Gruppenphase hinter Brasilien ausschied. Er bestritt alle vier Turnierspiele und erzielte zwei Tore.

Trainer

Mario Zanabria begann seine Karriere als Trainer 1986 bei den Boca Juniors, mit denen er sich über die Liguilla für die Copa Libertadores 1987 qualifizierte. Anschließend war er als Co-Trainer tätig, unter anderem bei Central Córdoba und CA Vélez Sarsfield. 1992 trat er seine zweite Cheftrainerposition an und stand in der Verantwortung beim mexikanischen Klub Atlas Guadalajara. Nach einer durchschnittlichen Saison für den Klub wechselte Zanabria nach Ecuador zu Emelec, blieb allerdings aufgrund von Problemen mit den Vereinsverantwortlichen nicht lange. Er kehrte nach Argentinien zurück und übernahm die Newell’s Old Boys. Nach weiteren Stationen bei seinem Heimatklub Unión de Santa Fe, CA Lanús und CA Talleres unterschrieb er 2002 beim mexikanischen Verein Querétaro FC. Nach einer längeren Pause wurde er 2008 Trainer des amtierenden honduranischen Meisters Real España. Mit Unterstützung seines Co-Trainers Gilberto Yearwood, einem 45-maligen honduranischen Nationalspieler, gewann Zanabria die Meisterschaft der Apertura 2010. Real España trainierte er insgesamt in drei Etappen, zuletzt 2015.

Erfolge

Spieler

Newell’s Old Boys

Boca Juniors

Trainer

Real España

Sonstiges

Sein älterer Bruder Ramón Zanabria ist ebenfalls ehemaliger Profifußballspieler.

Commons: Mario Zanabria – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Zanabria. In: fortunecity.com. Archiviert vom Original am 2. Oktober 2002; abgerufen am 31. Januar 2026 (spanisch).
  2. ↑ MARIO ZANABRIA. In: bocampeonweb.com.ar. Archiviert vom Original am 7. Dezember 2006; abgerufen am 31. Januar 2026 (spanisch).
  3. ↑ UNA ZURDA MAGICA. In: elgrafico.com.ar. Archiviert vom Original am 6. Mai 2008; abgerufen am 31. Januar 2026 (spanisch).
  4. ↑ Mario Zanabria. In: national-football-teams.com. Abgerufen am 31. Januar 2026 (englisch).
  5. ↑ Copa América 1975. In: rsssf.org. RSSSF, abgerufen am 31. Januar 2026 (englisch).
  6. ↑ Mario Nicasio Zanabria. In: informexeneize.com.ar. Archiviert vom Original am 12. September 2007; abgerufen am 31. Januar 2026 (spanisch).
  7. ↑ Temporada 1992- 1993. In: mediotiempo.com. Archiviert vom Original am 8. März 2008; abgerufen am 31. Januar 2026 (spanisch).
  8. ↑ El argentino Mario Zanabria será el nuevo entrenador del campeón Real España. In: soitu.es. 5. Dezember 2007, abgerufen am 31. Januar 2026 (spanisch).
Personendaten
NAME Zanabria, Mario
ALTERNATIVNAMEN Zanabria, Mario Nicasio (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG argentinischer Fußballspieler
GEBURTSDATUM 1. Oktober 1948
GEBURTSORT Santa Fe, Argentinien