Grafing bei München

Wappen Deutschlandkarte
Grafing bei München
Deutschlandkarte, Position der Stadt Grafing b.München hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 48° 3′ N, 11° 58′ OKoordinaten: 48° 3′ N, 11° 58′ O
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Ebersberg
Höhe: 522 m ü. NHN
Fläche: 29,58 km²
Einwohner: 13.930 (31. Dez. 2025)
Bevölkerungsdichte: 471 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85567
Vorwahl: 08092
Kfz-Kennzeichen: EBE
Gemeindeschlüssel: 09 1 75 122
Stadtgliederung: 27 Gemeindeteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 28
85567 Grafing
Website: www.grafing.de
Erster Bürgermeister: vakant
Lage der Stadt Grafing b.München im Landkreis Ebersberg
KartePlieningPoingVaterstettenZornedingOberpframmernEgmatingMarkt SchwabenForstinningAnzingAnzinger ForstEbersberger Forst (gemeindefreies Gebiet)Eglhartinger ForstHohenlindenSteinhöringFrauenneuhartingEmmering (Landkreis Ebersberg)AßlingBaiern (Landkreis Ebersberg)GlonnKirchseeonEbersbergGrafing bei MünchenMoosachBruck (Oberbayern)Landkreis ErdingLandkreis Mühldorf am InnLandkreis RosenheimMünchenMünchenLandkreis MünchenLandkreis Rosenheim
Karte
Marktplatz von Grafing bei München

Die Stadt Grafing bei München (amtlich: Grafing b.München) ist die nach Einwohnern drittgrößte Kommune im oberbayerischen Landkreis Ebersberg, einem der wirtschaftlich stärksten Landkreise des Münchener Umlands.

Geographie

Lage

Grafing liegt in der Region München am Zusammenfluss von Urtelbach und Wieshamer Bach zur Attel im Alpenvorland rund 32 km südlich von Erding, 25 km westlich von Wasserburg, 28 km nordwestlich von Rosenheim, 33 km östlich der Landeshauptstadt München und nur 4 km südlich der Kreisstadt Ebersberg. Zum Flughafen München sind es etwa 43 km. Grafing verfügt über einen Anschluss zur S-Bahn, die eine Verbindung mit der Innenstadt Münchens bietet.

Grafing übernimmt gemeinsam mit der Stadt Ebersberg die zentralörtliche Funktion eines Mittelzentrums. Neben dem geschlossenen Siedlungskörper setzt sich die Gemeinde aus fünf weiteren Gemeindeteilen zusammen. Die nächstgelegenen Oberzentren sind München (30 km Luftlinie) und Rosenheim (25 km Luftlinie).

Nachbargemeinden

Gemeindegliederung

Die Stadtgemeinde hat 27 Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):

Es gibt die Gemarkungen Elkofen, Grafing b.München, Nettelkofen, Oexing und Straußdorf.

Natur

Folgende Schutzgebiete berühren das Stadtgebiet:

Geschichte

Bis zur Gemeindegründung

Ansicht des Markts Grafing von Michael Wening, um 1700

Um 1040 wurde Grafing erstmals urkundlich erwähnt. Der Sage nach soll der Ort auf ein im Jahr 960 vom Herzog Heinrich II. für seine spätere Ehefrau Gisela von Burgund erbautes Schloss zurückgehen.

Der Ort gewann im 13. Jahrhundert durch zwei herzogliche Mühlen und die Abhaltung von Märkten wirtschaftlich an Bedeutung. 1376 wurde Grafing das Marktrecht verliehen. 1632 kam es im Zuge des Dreißigjährigen Krieges zur Plünderung und Niederbrennung des Ortes durch die Schweden. Noch nach dem Krieg leiden die Menschen. Das Abhalten des Marktes wird in Grafing 1653 verboten, wegen der „vielen sterbenden Leut.“

Die erste Erwähnung der Grafinger Leonhardifahrt stammt von 1708. 1766 kommt es zu einer Brandkatastrophe im Ort.

Grafing gehörte lange zum Rentamt München und zum Landgericht Schwaben des Kurfürstentums Bayern. Ferner besaß Grafing ein Marktgericht mit weitgehenden magistratischen Eigenrechten, das um 1806 aufgelöst wurde.

Ab der Gemeindegründung

Reiterbräu und Rathaus anno 1902

Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Grafing.

Im Jahr 1875 erschien Das allgemeine Wochenblatt für Grafing, Ebersberg, Schwaben, Glonn und Umgebung.

Ab 1923 hieß der Markt offiziell Markt Grafing.

In den Jahren 1877 und 1926 gab es bereits Bemühungen zum Zusammenschluss von (Markt) Grafing und der unmittelbar östlich anschließenden Gemeinde Öxing, in denen mit großer Mehrheit auf Öxinger und (Markt) Grafinger Seite ein Zusammenschluss beschlossen wurde, der aber beide Male aufgrund von Formfehlern in den Beschlüssen nicht zustande kam. In einer Sitzung des Öxinger Gemeinderats am 11. Mai 1933 stimmten 6 von 9 Gemeinderäten für eine Aufhebung der Eigenständigkeit und die Aufnahme in die Marktgemeinde Markt Grafing. Mit Wirkung vom 1. August 1933 wurde die Gemeinde Öxing mit damals ca. 800 Einwohnern und 155 Wohngebäuden in die Marktgemeinde Markt Grafing aufgenommen.

Zweiter Weltkrieg

1942 wurden die Kirchenglocken Markt Grafings vom Turm geholt, um sie für den Krieg einzuschmelzen. Doch in der Nacht zum 4. März versuchten die Jugendlichen Franz Lettl, Anton Lettl und Stefan Neumaier mit einem Schlitten die Glocken wegzubringen und zu verstecken. Wenige Meter weiter mussten sie aber die kleinere Glocke im Schnee vergraben. Die 360 Kilogramm schwere große Glocke schafften sie zum Reitbergeranwesen, wo die Mutter der Lettls wohnte. Von da wollten die Jugendlichen die Glocke in der nächsten Nacht zur Feldmann-Kiesgrube bringen, doch blieben sie mit ihrem Schlitten am Hang stecken. Sie mussten sich Hilfe von Michael Wieser und seinem Sohn Josef und vom 14-jährigen Josef Stürzer holen. Die kleine Glocke brachten sie bei Feldmanns unter das Heu. Vier Wochen später flogen sie auf. Die Glocken wurden von der Polizei entdeckt und Beteiligte verhaftet. Anfang Februar 1944 wurden die strafmündigen Glockendiebe wegen der „unerlaubten Entfernung beschlagnahmter Kirchenglocken“ zu Geldstrafen und kürzerem Jugendarrest verurteilt. Eigentlich hatte auch die Todesstrafe gedroht. Josef Feldmann, der bei der Urteilsverkündung bereits an der Front war, wurden die drei Wochen Jugendarrest bis nach dem „Endsieg“ ausgesetzt. Seit 2006 erinnert ein Denkmal in der Rotter Straße an die Ereignisse.

Erst in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkriegs, Ende April 1945, kam es zu Bombenangriffen auf Markt Grafinger Gemeindegebiet. In mehreren Angriffswellen wurden der strategisch wichtige Bahnhof in Grafing Bahnhof bombardiert und die Bahnanlagen weitgehend zerstört. Am 1. Mai 1945 rückten die US Army in Markt Grafing kampflos ein, obwohl es in den Tagen zuvor immer wieder zu Zwischenfällen zwischen der Bevölkerung, die weiß beflaggen wollte, und versprengten SS-Resten, die Panzersperren errichten und weiße Beflaggung mit vorgehaltener Waffe verhindern wollte, kam. In den Tagen danach wurden auch Elkofen und Straußdorf von den Amerikanern kampflos übernommen.

Nach dem Fund eines eingemauerten, sehr großen Lagers an Weinen und Schnäpsen beim heutigen Kegelkeller am 4. Mai 1945 kam es zu einem schnell ausufernden und unkontrollierten Massenbesäufnis von Grafingern, einquartierten Zwangsarbeitern und Amerikanern. Bis zu 40.000 Flaschen Wein sollen getrunken worden sein.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

Am 16. Juli 1945 kam es in der Nähe zum Eisenbahnunfall von Aßling, bei dem ein amerikanischer Transportzug mit 50 Panzern auf einen stehenden Eisenbahnzug mit gerade entlassenen deutschen Kriegsgefangenen auffuhr. Bei dem Unglück kamen 105 der ehemaligen Kriegsgefangenen ums Leben. 95 von ihnen ruhen auf dem Soldatenfriedhof in Oberelkofen.

Am 15. Juni 1953 wurde die Gemeinde zur Stadt erhoben und von Markt Grafing in Grafing bei München umbenannt.

Am 1. Mai 1978 wurden im Zuge der von der Bayerischen Staatsregierung durchgesetzten Gebietsreform die Gemeinden Elkofen, Straußdorf und Nettelkofen (mit Ausnahme des Gemeindegebiets Gspraits) mit etwas weniger als 1000 Einwohnern eingegliedert.

Einwohnerentwicklung

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Stadt von 11.231 auf 13.660 um 2.429 Einwohner bzw. um 21,6 %. Die Stadt Grafing ist von einer stabilen Bevölkerungsentwicklung geprägt und konnte über die letzten zehn Jahre eine Bevölkerungszunahme von 5,3 % verzeichnen. Grafing stellt mit einem Wanderungssaldo von 14,4 % im Jahr 2012 eine eindeutige Zuzugsregion im so genannten Münchner „Speckgürtel“ dar. Nach Prognosen des Bayerischen Landesamts für Statistik ist bis 2030 mit einem weiteren Anstieg der Einwohnerzahl um 6,5 % zu rechnen.

Grafing bei München: Einwohnerzahlen von 1980 bis 2022
Jahr  Einwohner
1980
  
8.585
1981
  
9.056
1982
  
9.484
1983
  
10.087
1984
  
10.473
1985
  
10.494
1986
  
10.625
1987
  
10.760
1988
  
10.916
1989
  
11.066
1990
  
11.229
1991
  
11.352
1992
  
11.512
1993
  
11.610
1994
  
11.615
1995
  
11.649
1996
  
11.576
1997
  
11.548
1998
  
11.589
1999
  
11.736
2000
  
11.947
2001
  
12.022
2002
  
12.297
2003
  
12.397
2004
  
12.514
2005
  
12.524
2006
  
12.508
2007
  
12.605
2008
  
12.655
2009
  
12.742
2010
  
12.832
2011
  
12.915
2012
  
12.978
2013
  
13.137
2014
  
13.423
2015
  
13.538
2016
  
13.570
2017
  
13.790
2018
  
13.785
2019
  
13.775
2020
  
13.805
2021
  
13.936
2022
  
14.285
Quelle(n): und

Grafing liegt mit einer Arbeitslosenquote von 3,3 % unter dem Durchschnitt des Regierungsbezirks Oberbayern. Die Anzahl der Auspendler in Höhe von 5967 (Stand 2023) ist auf die Nähe zu München zurückzuführen. Allerdings übernimmt Grafing mit 2722 (Stand 2023) Einpendlern für die umliegenden Gemeinden die Funktion eines wichtigen Arbeitsplatzstandortes.

Rathaus Grafing
20172018
Beurkundete Eheschließungen6074
Geburten124132
Sterbefälle111107

Konfessionsstatistik

Laut kirchlicher Statistik waren im Jahr 2013 54,0 % (7.076) der 13.092 Einwohner katholisch. Der Anteil der Katholiken an der Gesamtbevölkerung ist seitdem beträchtlich gesunken. Mit Stand 2023 waren 42,7 % (6.095) von den 14.285 Einwohnern katholisch.

Politik

Stadtrat

Der Stadtrat setzt sich aus 24 Ratsmitgliedern und dem Ersten Bürgermeister zusammen. Stadtratssitzungen finden im Sitzungssaal im zweiten Stock des historischen Rathauses statt. Die Stadtratswahlen seit 2014 führten zu folgenden Ergebnissen:

Partei/Liste 2014 2020
%Sitze % Sitze
CSU32,08 38,16 9
SPD14,83 8,45 2
Grüne20,05 29,97 7
FDP2,10 3,84 1
Freie Wähler19,15 12,10 3
Bayernpartei – – 4,30 1
Die Linke – – 3,18 1
Bündnis für Grafing (BfG)12,03 – –
Gesamt10024 100 24
Wahlbeteiligung 58,8 % 67,58 %
Stadtratswahl 2020
Wahlbeteiligung: 67,58 % (2014: 58,8 %)
 %
40
30
20
10
0
38,16 %
29,97 %
12,10 %
8,45 %
4,30 %
3,84 %
3,18 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
+6,16 %p
+9,97 %p
−7,00 %p
−6,35 %p
+4,30 %p
+3,84 %p
+3,18 %p
−12,0 %p
BfG
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Bürgermeister

Wappen

Wappen von Grafing bei München
Wappen von Grafing bei München
Blasonierung: „In Gold ein rechtsgewendeter steigender schwarzer Bär.“
Wappenbegründung: Der Ursprung des Bären als Wappentier für Grafing ist nicht dokumentiert.

Die spätmittelalterliche Marktgemeinde führte frühere Versionen des Wappens in Form von Siegeln seit dem späten 14. Jahrhundert. Das erste Siegel mit einem linksgewendeten Bären im Halbrundschild ist seit 1430 bekannt. Ab dem zweiten Siegel (um 1500) wird der Bär rechtsgewendet dargestellt. Die Tingierung ist in verschiedenen Varianten seit dem 16. Jahrhundert überliefert. Vermutlich war die ursprüngliche Feldfarbe Silber. Im 19. Jahrhundert wurde erst Rot, dann stets Gold als Feldfarbe angegeben.

Sagen

Der Sage nach soll Kaiser Ludwig der Bayer 1325 Grafing dieses Wappen als Dank dafür, dass die Grafinger 1322 in der Schlacht bei Mühldorf siegreich auf der Seite Kaiser Ludwigs gegen den Herzog Friedrich dem Schönen von Österreich mit dem Fähnlein auf der Seite des Kaisers „wie die Bären“ kämpften, verliehen haben. Ob die Unterstützung der Grafinger durch eine Teilnahme an den Kämpfen oder nur finanziell geschah, ist nicht geklärt. Eine dreijährige Steuerbefreiung für die Grafinger – möglicherweise auch als Dank des Kaisers – ist belegt.

Städtepartnerschaften

 Frankreich: Seit 1993 unterhält Grafing eine Städtepartnerschaft mit Saint-Marcellin (Isère).

Wirtschaft und Infrastruktur

Gemeindefinanzen

Gewerbesteuereinnahmen (netto)Gemeindesteuereinnahmen
2012 3.518.000 € 12.149.000 €
2013 3.119.500 € 13.112.000 €
2014 3.379.300 € 14.131.200 €
2015 3.269.400 € 14.498.200 €
2016 3.984.800 € 16.030.000 €
2017 4.314.200 € 17.263.400 €
2018 4.095.800 € 17.630.100 €
2019 4.257.300 € 18.109.900 €
2020 4.235.400 € 17.193.900 €
2021 5.306.800 € 19.278.900 €
2022 5.206.900 € 19.274.100 €
2023 6.051.700 € 21.199.900 €
2024 5.834.240 € 21.255.934 €

(netto: Gewerbesteuereinnahme nach Abzug der Gewerbesteuerumlage.)

Gewerbe

Der Wildbräu Grafing ist die drittälteste und die wohl älteste bis heute privat geführte Brauerei Bayerns.

Gewerberelevante Daten

20132014 2015 201620172018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Anzahl Gewerbetreibende1.443
Gewerbeanmeldungen179
Gewerbeabmeldungen140
Gewerbesteuerhebesatz (%)330330 330 330330330 330 330 330 330 330 330
Grundsteuerhebesatz B (%)300300 300 300300300 300 300 300 300 300 300
Einwohner13.37313.369 13.480 13.50213.79013.785 13.775 13.805 13.936 14.376 14.458
Wohnungen5.577
In Grafing sozialversicherungspflichtig Beschäftigte2.6032.687 2.708 2.7302.6672.841 2.911 2.824 2.989 3.027 3.173
Arbeitnehmer am Wohnort4.8445.048 5.163 5.2355.3895.528 5.739 5.838 5.932 6.061 6.175
Einpendler1.623 2.615 2.651 2.722
Auspendler3.848 5.834 5.904 5.967

Gewerbegebiete in Grafing

  • Gewerbepark Schammach 1 (Restflächen in Privatbesitz)
  • Gewerbepark Schammach 2 (Restflächen in Privatbesitz)
  • Gewerbepark Haidling

Das Gewerbegebiet Schammach liegt im Südwesten der Stadt. Es besteht aus dem ursprünglichen Standort Schammach 1 mit 12,5 ha, der seit 1999 besteht und dem neu ausgewiesenen Schammach 2 mit einer Größe von 10 ha.

Die verkehrsinfrastrukturelle Erschließung erfolgt über die Kreisstraße EBE 13, die eine der Hauptverbindungsstraßen zu den umliegenden Nachbarortschaften darstellt, sowie über den einen Kilometer entfernten Regionalbahnhof „Grafing Bahnhof“. Dieser bietet Anschluss an die Regionalbahnverbindungen München–Rosenheim und München–Wasserburg sowie an die S-Bahn-Linie S6 von Tutzing über München nach Ebersberg. Die überregionale Anbindung erfolgt zudem über die rund 3,5 km entfernte B304 im Norden des Stadtkerns. Per Bus ist das Gewerbegebiet von Glonn und Grafing aus erreichbar.

Durch die exponierte Lage an der vielbefahrenen Ausfallstraße Richtung Glonn besteht eine optimale Sichtanbindung. Mit zu den größten Firmen im Gewerbegebiet gehören u. a. die Bäckerei Konditorei Kreitmaier GmbH & Co. KG, die Kaffeerösterei Martermühle GmbH, die Dr. Mach GmbH & Co. KG, die CADFEM Germany GmbH, die Schönreiter Baustoffe GmbH, die RUFF GmbH oder die Hampel + Eckstein GmbH.

Die Flächen in Schammach 2 können prinzipiell mittels eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans weitgehend individuell parzelliert werden. Schammach 2 ist über eine eigene Zufahrt erschlossen, ist aber auch an das Straßennetz in Schammach 1 angeschlossen. Das Gewerbegebiet in Schammach ist mit einem Glasfasernetz versorgt.

Verkehr

Grafing verfügt über zwei S-Bahn-Haltestellen im Netz des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds sowie über einen Anschluss an die Zugstrecken München-Rosenheim-Rom, München-Rosenheim-Salzburg und München-Wasserburg. Die gute verkehrliche Anbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wird ergänzt durch die unmittelbare Lage des Gemeindegebietes an der Bundesstraße 304, die München mit Wasserburg und Salzburg verbindet. Die Autobahnanschlussstelle an die A99 in Haar ist über die B304 mit dem Auto in rund 20 Minuten zu erreichen.

Straßenverkehr

Die Stadt verfügt über die Münchner Straße beziehungsweise über die östliche Umgehungsstraße St 2080 einen Anschluss an die Bundesstraße 304. Über diese besteht ein schneller Anschluss in Richtung München beziehungsweise Wasserburg. Im Herbst 2017 wurde die 2,7 Kilometer lange Ostumfahrung fertiggestellt, die Grafing von dem Durchgangsverkehr nach Rosenheim entlastet.

Die Bundesautobahn 99 liegt etwa 18 Kilometer nordwestlich (Autobahnauffahrt in Haar). Die Bundesautobahn 8, die bis Freilassing an die österreichische Grenze führt, liegt etwa 30 km südlich (Autobahnauffahrt Bad Aibling).

Eisenbahn

Bahnsteige mit Empfangsgebäude des Grafinger Bahnhofs

Durch den Gemeindeteil Grafing-Bahnhof verläuft die Bahnstrecke München–Rosenheim. Die Bahnstrecke wurde am 15. März 1871 eröffnet, gleichzeitig ging der Bahnhof Grafing in Betrieb. Aufgrund der großen Bedeutung als Fernverkehrslinie in Richtung Süden und Südosten wurde die Bahnstrecke nach Rosenheim schon 1892 zweigleisig ausgebaut. Zwei Jahre später, am 26. Mai 1894, wurde die Bahnstrecke Grafing–Glonn in Betrieb genommen, diese erschloss aber keine weiteren Ortsteile innerhalb von Grafing. 1897 wurde das östliche Vorortbahnnetz der Stadt München ausgebaut, sodass Grafing bessere Zugverbindungen nach München erhielt. Am 6. November 1899 wurde durch die „Filzen-Express“ genannte Bahnstrecke Grafing–Wasserburg eine eingleisige Eisenbahn zur Ortsmitte von Grafing zunächst bis Ebersberg eingerichtet. Die Strecke wurde 1905 von Ebersberg nach Wasserburg verlängert. Der neu entstandene Bahnhof in der Ortsmitte wurde vorerst Grafing Markt, später Grafing Stadt, genannt. Im Jahr 1927 folgte die Elektrifizierung der Strecke München-Rosenheim, der Bahnhof Grafing war trotz der zahlreichen Schnellzüge auf der Strecke nur durch einfache Personenzüge sowie durch einige Eilzüge an München und Rosenheim angeschlossen. 1971 wurde die Strecke nach Glonn aufgegeben, und die Gleise demontiert; der frühere Bahndamm ist in der Landschaft immer noch deutlich erkennbar und wird immer wieder Gegenstand einer Diskussion, darauf einen Fahrradweg zu bauen. Seit der Inbetriebnahme der Münchner S-Bahn-Netzes ist die Strecke bis Ebersberg in diese eingebunden. Zunächst bestand ein 40-Minuten-Takt bis Grafing Bahnhof, bis Ebersberg wies dieser zusätzlich einige Taktlücken auf. Seitdem die viergleisige Ausbaustrecke von München her Grafing Bahnhof erreichte, kann die S-Bahn unabhängig vom Regionalverkehr fahren, es wurde ein dauerhafter 20-Minuten-Takt zwischen Innenstadt und Grafing Bahnhof eingerichtet. Die Strecke nach Ebersberg wird im 20/40-Minuten-Takt von der S-Bahn bedient, in Kombination mit dem stündlichen „Filzen-Express“ nach Wasserburg ergibt sich ein beständiger 20-Minuten-Takt bis Ebersberg.

Linie Linienverlauf
S4 Geltendorf – Türkenfeld – Grafrath – Schöngeising – Buchenau – Fürstenfeldbruck – Eichenau – Puchheim – Aubing – Leienfelsstraße – Pasing – Laim – Hirschgarten – Donnersbergerbrücke – Hackerbrücke – Hauptbahnhof – Karlsplatz (Stachus) – Marienplatz – Isartor – Rosenheimer Platz – Ostbahnhof – Leuchtenbergring – Berg am Laim – Trudering (– Gronsdorf – Haar – Vaterstetten – Baldham – Zorneding – Eglharting – Kirchseeon – Grafing Bahnhof – Grafing Stadt – Ebersberg)
S6 Tutzing – Feldafing – Possenhofen – Starnberg – Starnberg Nord – Gauting – Stockdorf – Planegg – Gräfelfing – Lochham – Westkreuz – Pasing – Laim – Hirschgarten – Donnersbergerbrücke – Hackerbrücke – Hauptbahnhof – Karlsplatz (Stachus) – Marienplatz – Isartor – Rosenheimer Platz – Ostbahnhof – Leuchtenbergring – Berg am Laim – Trudering – Gronsdorf – Haar – Vaterstetten – Baldham – Zorneding – Eglharting – Kirchseeon – Grafing Bahnhof – Grafing Stadt – Ebersberg

Der 20-Minuten-Takt der S-Bahn wird alternierend von Fahrten der Linien 4 oder 6 realisiert. Überwiegend fährt die Linie S6 bis Grafing Bahnhof/Ebersberg, die S4 nur bis Trudering. In der Hauptverkehrszeit wird der durch Überlagerung beider Linien entstehende 10-Minuten-Takt bis Haar, vereinzelt bis Zorneding verlängert. Aus umlauftechnischen Gründen verkehrt dann die S4 bis Grafing Bahnhof/Ebersberg, während die S6 bereits in Haar/Zorneding wendet. Zu Schwachlastzeiten wird die S4 bis Trudering zurückgenommen, und die S6 fährt nach Grafing Bahnhof/Ebersberg. Dadurch entsteht für den Fahrgast ein regelmäßiger 20-Minuten-Takt von Grafing Bahnhof nach München. Zudem halten in Grafing Bahnhof in etwa stündlich die Regionalbahnen Richtung Rosenheim. Für den ebenfalls stündlichen „Filzen-Express“ nach Wasserburg ist Grafing Bahnhof die Endstation, einzelne Fahrten werden aber nach München durchgebunden.

Öffentlicher Nahverkehr

Die Stadt Grafing liegt im Verbundgebiet des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV). Die Stadt ist neben den S-Bahn- und Regionalverkehrszügen mit fünf Buslinien an den Verkehrsverbund angeschlossen. Im Stadtgebiet und im Umkreis der Stadt Grafing verkehren fünf Buslinien des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds, eine der Regionalverkehr Oberbayern (RVO), einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn AG und der Rosenheimer Verkehrsgesellschaft (RoVG). Davon bedienen drei Linien das Stadtzentrum von Grafing. Im Stadtgebiet von Grafing fahren folgende Buslinien (Stand Januar 2015):

  • 45: Grafing Bahnhof – Grafing Stadt – Oberelkofen – Hohenthann – Maxlrain – Bad Aibling Bahnhof (– Bad Aibling Berufsschule) (nur Montag bis Samstag, einzelne Fahrten; kein MVV-Tarif)
  • 440: Grafing Bahnhof – Taglaching – Bruck – Moosach – Glonn (– Piusheim)
  • 442: Grafing Bahnhof – Grafing Stadt – Ebersberg – Kirchseeon – Eglharting – Buch (nur Montag bis Freitag)
  • 444: Grafing Bahnhof – Grafing Stadt – Aßling – Schalldorf (nur Montag bis Samstag)
  • 447: Grafing Bahnhof – Grafing Stadt – Oberelkofen – Aßling (nur Montag bis Freitag)
  • 9421: Grafing Bahnhof – Grafing Stadt – Ebersberg – Tulling – Forsting – Brandstätt – Reitmehring – Wasserburg (nur Montag bis Samstag, einzelne Fahrten; nur bis Tulling mit Fahrscheinen des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds nutzbar)

Bildungseinrichtungen

Schulen

  • Grundschule Grafing
  • Georg-Huber-Mittelschule
  • Max-Mannheimer-Gymnasium Grafing
  • Johann-Comenius-Schule (Sonderpädagogisches Förderzentrum)
  • Internat „Landschulheim Elkofen“ in Oberelkofen (ehem. Gymnasium, seit 2009 Realschule)

Weitere Bildungseinrichtungen

  • Volkshochschule Grafing
  • Musikschule
  • Kreisbildungswerk Ebersberg
  • Evangelisches Bildungswerk

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Leonhardifahrt in Grafing (2022)
Pfarrkirche St. Ägidius
Leonhardikirche
Marktkirche Hl. Dreifaltigkeit

Leonhardifahrt

Seit über 300 Jahren und jeweils am letzten Sonntag im Oktober findet die Grafinger Leonhardifahrt statt. Wagen und Pferdegespanne aus ganz Oberbayern umfahren drei Mal die Leonhardikirche und den Marktplatz und erbitten den Segen des heiligen Leonhard. Die örtliche Leonhardifahrt wurde bereits 1708 zum ersten Mal erwähnt und ist eine der ältesten und größten dieser Wallfahrten.

Pfarrkirche St. Ägidius

Die Pfarrkirche St. Ägidius geht auf einen Vorläufer-Bau aus dem 9. Jahrhundert zurück, von dem nichts erhalten ist; Reste der romanischen Kirche aus dem 11./12. Jahrhundert sind in den Fundamenten des Turms erhalten. Von der gotischen Kirche aus dem 15. Jh., die im Dreißigjährigen Krieg schwer beschädigt wurde, sind Reste erhalten. Der heutige Bau wurde 1692 durch den Grafinger Maurermeister Thomas Mayr errichtet und 1902 nach Westen erweitert. Renovierung 1963; Instandsetzung des Inneren 2009.

Leonhardikirche

St. Leonhard auf dem Felde ist das Gebäude mit der ältesten Bausubstanz in Grafing. Zwar wurde die kleine Kirche im Dreißigjährigen Krieg teilweise zerstört, doch blieben Mauerreste und Fresken aus dem Jahre 1408 erhalten. Die Kirche wurde ursprünglich um 1300 im gotischen Stil errichtet und um 1700 nach der Zerstörung wieder aufgebaut. 1802 drohte der Abriss, der durch den Kaufmann Peter Vazanini verhindert wurde.

Marktkirche

Zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit, 1672 nach Plänen von Gallus Mayr errichtet; 1743/84 mit Unterstützung des München Bankiers Joh. Georg Nockher mit Stuckarbeiten von Johann Baptist Zimmermann und Heiligenfiguren von Johann Baptist Straub ausgestattet

Dobelkapelle

Ursprünglich in den 1860er Jahren errichteter kleiner Sakralbau am Rande des Grafinger Dobel, der seither mehrfach nach Zerstörung oder Brand wieder aufgebaut wurde; so zuletzt 1985 und am 12. Mai 2018. Es handelt sich um einen Holzbau im Eigentum der Stadt Grafing, nach alten Plänen ausgeführt von der ortsansässigen Zimmerei Fritz, ausgestattet mit Figuren aus Spenden Grafinger Bürger.

Heimkehrerdenkmal

Das sogenannte Heimkehrerdenkmal wurde 1929 auf Initiative des Veteranen- und Kriegervereins auf der Südseite der Pfarrkirche Sankt Ägidius errichtet und am 24. November desselben Jahres eingeweiht. Von den Gemeinden Grafing, Nettelkofen und Öxing finanziert, sollte das kubische Monument (L 2,15 m; B 1,80 m; H 3,35 m mit später angebrachtem Kreuz) aus Treuchtlinger Marmor an die aus dem Ersten Weltkrieg heimgekehrten Soldaten erinnern. Vom Grafinger Steinmetz Hans Hafenmair ausgeführt, trug das vom Ebersberger Bildhauer Max Maier mit zwei Reliefdarstellungen (Auferstehungsheiland; Sankt Ägidius) versehene Denkmal am Kapitell die Texte „Gott war mit uns“, „Errichtet 1929“, „Ihm gebührt die Ehre“ und „Weltkrieg 1914/18“. Die Widmungsinschrift lautete: „In Dankbarkeit gewidmet ihren vom Weltkrieg wiedergekehrten und in der Heimat verstorbenen Kriegern: Die Pfarrgemeinde Grafing“. 1953 wurde das renovierungsbedürftig gewordene Denkmal abgetragen und am gemeindlichen Friedhof (Waldfriedhof) wiedererrichtet. Am 5. Juli desselben Jahres wurde das von Steinmetz Hafenmair überarbeitete Monument neuerlich geweiht und ist seither, einem Wunsch der Heimatvertriebenen folgend, „Unseren in der Heimat verbliebenen Toten“ gewidmet.

Museum der Stadt Grafing

Das Heimatmuseum im Rieperdinger-Haus (erbaut 1871) ist aus einer Privatsammlung seit den 1930er Jahren hervorgegangen und gewährt in Dauerausstellung und Sonderausstellungen Einblicke in die Kunstgeschichte des Grafinger Umlandes, insbesondere des bedeutenden Malers Max Josef Wagenbauer (1775–1829), eines Sohnes der Stadt, sowie in Lebens-, Arbeits- und Fest-Welt der Bewohner aus der Region rund um Grafing.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Bodendenkmäler

Sportvereine

EHC Klostersee

Der bekannteste Sportverein der Stadt Grafing ist der EHC Klostersee. Er ist nach dem in der Nachbarstadt Ebersberg gelegenen Klostersee benannt, wo in den 50er Jahren die ersten Eishockeyspiele ausgetragen wurden. Bereits früh übersiedelte der Verein nach Grafing, behielt aber seinen Namen bei. Heute wird in einem halboffenen Kunsteisstadion gespielt. Das Aushängeschild des Vereins ist die erste Herrenmannschaft. Auch in den Sparten Eisschnelllauf und Shorttrack konnte der Verein bereits nationale Titel gewinnen. Die Shorttrackerin Susanne Rudolph aus Grafing nahm an den Olympischen Winterspielen 2002 und 2006 teil.

TSV Grafing

Der mitgliederstärkste Sportverein der Stadt ist der TSV Grafing von 1864. Neben der Fußballabteilung mit 2 Herren-, einer Damen- und zahlreichen Nachwuchsmannschaften gibt es noch zahlreiche kleinere Abteilungen innerhalb des Vereins. Erfolgreich sind hierbei die männlichen Volleyballer, die in der 2. Bundesliga spielen und in der Saison 2017/18 Meister wurden, sowie das Damen-Judo-Team, das in der Bayernliga erfolgreich ist.

Im Lauf der letzten Jahre konnte sich auch die Handballabteilung durch eine nachhaltige und starke Jugendarbeit, vor allem im weiblichen Bereich, auszeichnen. Die Grafinger Handballerinnen sind regelmäßig in der Landesliga/Bayernliga vertreten. Im männlichen Bereich ist man mit dem Nachbarverein TSV Ebersberg eine Kooperation in der Nachwuchsarbeit eingegangen.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Söhne und Töchter von Grafing

Mit Grafing bei München verbunden

Commons: Grafing bei München – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2025. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Mai 2026, abgerufen am 21. Mai 2026 (Hilfe dazu).
  2. ↑ Der Landkreis in Zahlen. Landratsamt Ebersberg, 30. Juni 2022, abgerufen am 3. April 2023.
  3. ↑ Gemeinde Grafing b.München in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 18. Mai 2021.
  4. ↑ Gemeinde Grafing b.München, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 18. Dezember 2021.
  5. 1 2 3 Die Geschichte der Stadt Grafing. Stadt Grafing b.München, abgerufen am 1. April 2023.
  6. ↑ Marin Oswald: Grafinger Straßennamen. In: Johann Hupfer (Hrsg.): Auszüge aus 50 Jahren Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde Grafing bei München e. V. (= Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde Grafing bei München [Hrsg.]: Grafinger heimatkundliche Schriften. Nr. 14). Selbstverlag, 2003, S. 26 (grafing.de [PDF; abgerufen am 1. April 2023]).
  7. ↑ „Anno 1632 ist hierauf der schwedische Feindt nacher Grafing kommen und hat neben den Rathhaus, so vormals mitten auf den Markhtsplaz gestantten, den ganzen Markht bis auf 8 kleine Häusl in die Aschen gelegt“, in: Stadt Grafing: Geschichte der Stadt Grafing, abgerufen am 17. August 2023.
  8. ↑ Irmgard Köhler, Josef Blasi: Markt Schwaben – Ortsgeschichte eingebunden in die bayerische Geschichte, S. 68, 2002.
  9. 1 2 3 Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 454.
  10. ↑ Thorsten Rienth: Moralischer Raub, Süddeutsche Zeitung, 3. März 2017 (Printausgabe: 4./5. März 2017), abgerufen am 13. Januar 2024.
  11. ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 249, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  12. ↑ Stadt Grafing bei München (Hrsg.): Grafing und Umgebung. Historische Kulturlandschaft am Ursprung der Attel. Verlag Lutz Garnies, Haar/München 2003, S. 140.
  13. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 571, 572 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  14. ↑ Stadt Grafing b. München (2018: Bericht zur Bürgerversammlung 2018)
  15. ↑ Statistik kommunal 2022: Stadt Grafing b.München. In: Statistik kommunal. Bayerisches Landesamt für Statistik, 28. Februar 2023, abgerufen am 14. Januar 2024.
  16. ↑ Genesis Online-Datenbank des Bayerischen Landesamtes für Statistik Tabelle 12411-003r Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Gemeinden, Stichtag (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011).
  17. ↑ Information der Stadt Grafing vom Dezember 2014.
  18. ↑ Gemeindeanalyse Stadt Grafing, abgerufen am 30. Mai 2025.
  19. ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Memento des Originals vom 28. März 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  20. ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Memento des Originals vom 28. März 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  21. 1 2 Johann Hupfer (Hrsg.): Auszüge aus 50 Jahren Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde Grafing bei München e. V. (= Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde Grafing bei München [Hrsg.]: Grafinger heimatkundliche Schriften. Nr. 14). Selbstverlag, 2003, S. 23 f. (grafing.de [PDF; abgerufen am 1. April 2023]).
  22. 1 2 3 4 Dieter Pauling, Klaus de Marné: Die Geschichte des SPD Ortvereines Grafing. SPD Grafing, abgerufen am 1. April 2023.
  23. 1 2 Michael Acker: „Nicht würdig“: Hickhack um Grafinger Ehrenbürgerwürde. In: Merkur.de. 4. Dezember 2022, abgerufen am 1. April 2023.
  24. ↑ Bürgermeister. Stadtverwaltung Grafing, abgerufen am 2. August 2020.
  25. ↑ Grafinger Bürgermeister gestorben. In: sueddeutsche.de. 29. September 2026, abgerufen am 29. September 2026.
  26. ↑ Wappen von Grafing bei München in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  27. ↑ Hupp, Otto: Die Wappen und Siegel der deutschen Städte, Flecken und Dörfer, 6. Heft: Oberbayern und Niederbayern, Frankfurt am Main 1912, S. 43, 49.
  28. ↑ Franziska Bohn: Bärenstark. (= SZ-Serie: Im Schilde geführt. Nr. 11). Süddeutsche Zeitung, 13. September 2019, archiviert vom Original am 2. April 2023; abgerufen am 2. April 2023.
  29. ↑ Süddeutsche Zeitung: Wildbräu Grafing drittälteste Brauerei Bayerns. Abgerufen am 19. November 2021.
  30. ↑ Abendzeitung Germany: Wildbräu Grafing im Landkreis Ebersberg: Plötzlich Bier-Gestein. 17. November 2021, abgerufen am 19. November 2021.
  31. ↑ Unsere Geschichte – Wildbräu Grafing. Abgerufen am 19. November 2021 (deutsch).
  32. ↑ Informationen der Stadt Grafing
  33. ↑ Thorsten Rienth Grafing: Grafing: Ostumfahrung wird gebaut. In: sueddeutsche.de. 19. Februar 2016, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 13. Januar 2024]).
  34. ↑ Kosmas Lutz: Der Bau der bayerischen Eisenbahnen rechts des Rheines. R. Oldenbourg, München/Leipzig 1883, S. 120 (books.google.com).
  35. ↑ Armin Franzke, Josef Mauerer: 1860-2010: 150 Jahre Bahnstrecke Rosenheim – Salzburg. PB Service, München 2010, ISBN 978-3-9812639-2-3, S. 27.
  36. ↑ Reinhard Pospischil, Ernst Rudolph: S-Bahn München. Alba, Düsseldorf 1997, ISBN 3-87094-358-0.
  37. ↑ Armin Franzke, Josef Mauerer: 1860-2010: 150 Jahre Bahnstrecke Rosenheim – Salzburg. PB Service, München 2010, ISBN 978-3-9812639-2-3, S. 27 f.
  38. ↑ Kirchenschänder im Gefängnis. In: Ebersberger Zeitung. 12. Juli 2013.
  39. ↑ Thorsten Rienth: Maria in neuem Glanz. In: Süddeutsche Zeitung. 1. November 2018.
  40. ↑ (red.): Bäume pflanzen zum Tag der Einheit in: Süddeutsche Zeitung, 30. September 2020; abgerufen am 21. Dezember 2023.
  41. ↑ Thorsten Rienth: Weitsicht in Grenzen in: Süddeutsche Zeitung, 2. Oktober 2020; abgerufen am 21. Dezember 2023.
  42. ↑ Barbara Moser: Die Mauer wird abgerissen in: Süddeutsche Zeitung, 15. April 2021; abgerufen am 21. Dezember 2023.
  43. ↑ Thorsten Rienth: Die Mauer ist weg, nun kränkeln auch die Bäume in: Süddeutsche Zeitung, 2. Oktober 2021; abgerufen am 21. Dezember 2023.
  44. ↑ Traueranzeige Adalbert Mischlewski. In: trauer.sueddeutsche.de. 21. Januar 2023, abgerufen am 21. Januar 2023.
  45. ↑ Adalbert Mischlewski neuer Ehrenbürger von Grafing. In: merkur-online.de. 1. September 2013, abgerufen am 13. September 2014.
  46. ↑ Michael Acker: Grafing hat einen neuen Ehrenbürger. Merkur.de, 1. März 2015, abgerufen am 25. April 2015.
  47. ↑ Martin Mühlfenzl: Der Stille Macher. Süddeutsche Zeitung, 3. Oktober 2010, abgerufen am 13. Januar 2024.