Markus Reisner trat 1997 als Einjährig-Freiwilliger in das Bundesheer ein und absolvierte anschließend ein Vorbereitungssemester für die Militärakademie in Allentsteig.
Von 1998 bis 2002 besuchte er die Theresianische Militärakademie in Wiener Neustadt und wurde zum Offizier ausgebildet. Anschließend diente er bis 2004 im Aufklärungsbataillon 2 in Salzburg, wo er als Zugskommandant, stellvertretender Kompaniekommandant und Ausbildungsoffizier einer gepanzerten Aufklärungskompanie eingesetzt wurde, und dann bis 2013 beim Jagdkommando in Wiener Neustadt.
Markus Reisner (li.) und Martin C. Wolff (re.) vom CNSS auf dem Ball der Offiziere (2024)
Von 2014 bis 2016 absolvierte er den 20. Generalstabslehrgang an der Landesverteidigungsakademie in Wien. Er war Leiter der Entwicklungsabteilung der Theresianischen Militärakademie und führte diese im Dienstgrad eines Obersts des Generalstabs.
Vom 1. September 2022 bis 29. Februar 2024 war Reisner Kommandant der Garde, eines traditionsreichen Verbands des Bundesheeres mit Repräsentationsaufgaben, in Wien. Seit dem 1. März 2024 ist er Leiter des Institutes 1 für Offiziersgrundausbildung an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt.
Disruptive Ereignisse (z.B. Blackout) und deren Folgen
Seit Beginn des Krieges in der Ukraine analysiert Reisner als Militärexperte auf dem Youtube-Kanal des österreichischen Bundesheeres regelmäßig ukrainische und russische Militärtaktik. Er ist seitdem diesbezüglich außerdem gefragter Interviewpartner bei Medien und anderen Organisationen, oft bezeichnet als „Oberst Reisner“.
Im Jahr 2022 erhielt er – gemeinsam mit Generalmajor Bruno Hofbauer, Brigadier Philipp Eder, Oberst Bernhard Gruber und Oberst Berthold Sandtner – den Special Award „Militär des Jahres“ für die Informationsarbeit zum Krieg in der Ukraine.
Markus Reisner: Bomben auf Wiener Neustadt: Die Zerstörung eines der wichtigsten Rüstungszentren des Deutschen Reiches – Der Luftkrieg über der „Allzeit Getreuen“ von 1943–1945. Eigenverlag, Wiener Neustadt 2006, ISBN 3-200-00649-8.
Hans Höller, Markus Reisner, Andreas Hartinger: Unter Rommels Kommando: Hans Höller – Von den Wüsten Nordafrikas bis an die Strände der Normandie. Kral Verlag, Berndorf 2017, ISBN 3-99024-712-3.
Markus Reisner: Robotic Wars: Legitimatorische Grundlagen und Grenzen des Einsatzes von Military Unmanned Systems in modernen Konfliktszenarien (mit einem Geleitwort von Herfried Münkler). Carola Hartmann Miles-Verlag, Berlin 2018, ISBN 3-945861-78-0.
Markus Reisner: Die Schlacht um Wien 1945: die Wiener Operation der sowjetischen Streitkräfte im März und April 1945. Kral Verlag, Berndorf 2020, ISBN 3-99024-898-7.
↑Universität Wien:Fellows.In:vd.univie.ac.at.ArchiviertvomOriginal(nicht mehr online verfügbar)am13.Februar 2023;abgerufen am 11.März 2023.Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/vd.univie.ac.at
↑Vorstand.In:Clausewitz Netzwerk für Strategische Studien.Abgerufen am 1.August 2023.
↑Theresianische Militärakademie:Leiter Entwicklungsabteilung.Neuer Leiter der Entwicklungsabteilung ist Oberstleutnant des Generalstabsdienstes Markus Reisner.In:milak.at.29.Mai 2020,abgerufen am 11.März 2023.