Markus Riebe

Markus Riebe (* 1955 in Gmunden; † 20. Oktober 2025) war ein österreichischer Kunstpädagoge und Computer-Künstler.

Leben und Wirken

Er absolvierte ein Lehramtsstudium an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. Der Künstler lebte und arbeitete seit 1986 in Gallneukirchen, wo er ein Atelier für computerunterstützte Kunst und digitale Medien eingerichtet hatte. Er unterrichtete von 1978 bis 1997 Kunst- und Werkerziehung am Europagymnasium Auhof sowie bis 2002 in der Lehrerausbildung an der Pädagogischen Hochschule des Bundes in Linz und an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. Von 1997 bis 2017 war er Fachinspektor für Bildnerische Erziehung, Werkerziehung und Kreatives Gestalten beim Landesschulrat für Oberösterreich.

Er betreute mehrere museumspädagogische Projekte und Publikationen für namhafte Einrichtungen wie Kunsthistorisches Museum, Wien, Künstlerhaus Wien, Oberösterreichische Landesmuseen, Ars Electronica Center, Linz, O.K. Centrum für Gegenwartskunst, Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim.

2005/2006 fungierte er als Kunstankaufskurator der Stadt Linz und war Mitglied des Oberösterreichischen Landeskulturbeirates von 2006 bis 2014. Der Künstler war Mitglied des Oberösterreichischen Kunstvereins, bei der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Oberösterreichs und Gründungsmitglied der Künstlergruppe „℅:K – Institut für Kunstinitiativen“.

Ausstellungen

Seit 1984 werden seine Werke im Rahmen von Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen gezeigt, u. a.

Werkabbildungen und -beschreibungen in Katalogen

Einzelnachweise

  1. ↑ Markus Riebe – ein Nachruf. In: news.at. 30. Oktober 2025, abgerufen am 30. Oktober 2025.
  2. ↑ Fachinspektor Prof. Mag. Markus Riebe. In: Webpräsenz des Landesschulrates für Oberösterreich (Memento vom 8. August 2014 im Internet Archive) (PDF; 144 kB)
  3. ↑ Galerie Schloss Puchheim 1994, 2016
  4. ↑ "Post City: Form/Code/Maps", Ars Electronica Festival, Linz 2015
  5. ↑ NÖ Dokumentationszentrum für Moderne Kunst, 2016 (Memento vom 8. März 2016 im Internet Archive)
  6. ↑ "Landmarks" Ars Electronica Festival, Linz 2017
  7. ↑ Past. Abgerufen am 28. September 2019.
  8. ↑ Galerie Artecont / Herwig Dunzendorfer Archives. In: PARALLEL VIENNA. Abgerufen am 29. September 2019 (amerikanisches Englisch).
  9. ↑ Sammlung Kollitsch Immobilien GmbH: Sammlung / KUNSTHAUS : KOLLITSCH. In: Markus Riebe. Abgerufen am 29. September 2019 (deutsch).
  10. ↑ Galerie ARTECONT/Artemons Contemporary Wien. Abgerufen am 11. April 2020 (deutsch).
  11. ↑ Kunstverein - PassauerKunstBlätter. Abgerufen am 16. Mai 2021.
  12. ↑ Land Oberösterreich: Kunstsammlung - Thats new and needed! II. Abgerufen am 16. Mai 2021.
  13. ↑ Galerie Artecont Vienna: Uncharted Territories. Abgerufen am 2. Juli 2021.
  14. ↑ Cytolon’s Whisper. OÖ Kunstverein, abgerufen am 12. Dezember 2024.
  15. ↑ Redaktion: Aloisia Wörgetter: Die Kunst der Begegnung : Dialogfelder der österreichischen Außenpolitik. Hrsg.: Directorate-General for International Cultural Relations, Federal Ministry for Europe, Integration and Foreign Affairs. Wien 2019, ISBN 978-3-9504711-0-6, S. 155.
Personendaten
NAME Riebe, Markus
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Kunstpädagoge und Computer-Künstler
GEBURTSDATUM 1955
GEBURTSORT Gmunden
STERBEDATUM 20. Oktober 2025