| Maronenpitta | ||||||||||||
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Maronenpitta (Erythropitta venusta) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Erythropitta venusta | ||||||||||||
| (Müller, S, 1836) |
Die Maronenpitta (Erythropitta venusta, Syn. Pitta venusta), auch Maronenrückenpitta, ist ein Sperlingsvogel aus der Gattung Erythropitta innerhalb der Familie der Pittas (Pittidae).
Der Vogel ist endemisch auf Sumatra, Indonesien.
Die Art wurde früher als konspezifisch mit der Granatpitta (Erythropitta granatina) angesehen und als Erythropitta granatina venusta bezeichnet. Die Schwarzscheitelpitta (Erythropitta ussheri) wurde eine Zeitlang als Unterart (Ssp.) der Maronenpitta betrachtet und Pitta venusta ussheri genannt.
Das Verbreitungsgebiet umfasst das Hochland mit tropischem oder subtropischem feuchtem Bergwald mit Schluchten und dichtem Unterwuchs in Lagen von 400–1400, gelegentlich bis 1600 m. ü. M.
Der lateinische Artzusatz kommt von lateinisch venustus ‚schön, lieblich‘.
Die Art ist 18 cm groß und wiegt etwa 78 g. Der Kopf ist schwärzlich-kastanienbraun mit hellem himmelblauem Hinteraugenstreif, die Oberseite, Flügel, Kehle und obere Brusthälfte sind dunkelbraun purpurn überhaucht. Die Flügeldecken haben zarte violett-blaue Ränder, der lange Schwanz ist dunkelbraun. Die untere Brusthälfte und die übrige Unterseite sind scharlachrot. Die Iris ist dunkelbraun, der Schnabel schwarz, die Füße sind purpurfarben bis schwarz oder auch blassblau. Die Geschlechter unterscheiden sich nicht. Jungvögel sind schlicht dunkelbraun, der Postokularstreif ist gelbbraun, die Iris gräulich, die Schnabelspitze ist rot, die Füße sind rosafarben bis grau.
Die Art ist monotypisch.
Der Gesang wird als tiefes klagendes Pfeifen über wenige Sekunden beschrieben, tiefer als der Gesang der Granatpitta.
Die Art ist ein Standvogel, allerdings kann es zu örtlichen Höhenwanderungen kommen.
Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten, kleinen Schnecken und Käfern, auch aus Würmer und Pflanzensamen, die überwiegend am Erdboden, manchmal auch auf umgestürzten Baumstämmen gesucht werden.
Die Brutzeit dürfte zwischen Mai und Juli liegen, eventuell auch von Februar bis Oktober reichen. Das Nest ist eine locker gebaute Kugel aus Laub und Bambusblättern, kleinen Wurzeln, Fasern und Moos in etwa 60 cm Höhe in dichtem Unterwuchs. Das Gelege besteht aus 2–3 matt cremefarbenen Eiern mit gelbbraunen und dunkelbraunen Flecken.
Der Bestand gilt als nicht gefährdet (Least Concern).