
Martin Otto Friedrich Karl Maximilian Baring (* 10. November 1904 in Leipzig; † 13. Dezember 1989 in Berlin) war ein deutscher Jurist und Senatspräsident beim Bundesverwaltungsgericht.
Baring stammte aus der Baring-Familie. Er war Sohn des Juristen Adolf Baring, sein Bruder war der Pfarrer und Kirchenhistoriker Georg Baring. Baring besuchte das Königliche Gymnasium in Dresden sowie die Universitäten in Göttingen, in Kiel und in Leipzig, wo er ein juristisches Studium absolvierte und zunächst als Gerichts- und Regierungsassessor tätig war. Am 1. Mai 1933 trat er in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 1.908.230) und stieg bis 1945 zum Ministerialrat auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte Baring seine Laufbahn fort und war zuletzt Senatspräsident am Bundesverwaltungsgericht.
1960 wurde Baring 2. Vorsitzender der Berliner Juristischen Gesellschaft, deren Präsident er von 1969 bis 1972 war.
In seiner Freizeit liebte Baring das Wandern und das Studium der Kunst- und Kulturgeschichte. Er war seit 1931 mit Gertrud, geb. Stolze, verheiratet und hatte mit ihr vier Kinder, darunter den Historiker Arnulf Baring.
Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof Dahlem.
Er durchlief die juristische Laufbahn mit nachfolgenden Beförderungen:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Baring, Martin |
| ALTERNATIVNAMEN | Baring, Martin Otto Friedrich Karl Maximilian (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist und Senatspräsident beim Bundesverwaltungsgericht |
| GEBURTSDATUM | 10. November 1904 |
| GEBURTSORT | Leipzig |
| STERBEDATUM | 13. Dezember 1989 |
| STERBEORT | Berlin |