Martin Busker

Martin Busker (* 10. Januar 1980 in Emden) ist ein deutscher Drehbuchautor und Filmregisseur.

Martin Busker (2018)

Leben und Wirken

Nach Abitur und Zivildienst machte Busker in Köln eine dreijährige Berufsausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton. Im Jahr 2003 erhielt er von der IHK-Begabtenförderung ein Stipendium und absolvierte in deren Rahmen eine Fortbildung zum Regieassistenten. Danach war er für verschiedene Filmproduktionen in Köln und Berlin tätig. So arbeitete Martin Busker an Rosa von Praunheims Dokumentarfilm Männer, Helden, schwule Nazis mit.

Von 2004 bis 2011 studierte Busker Filmregie mit dem Schwerpunkt „Szenischer Film“ an der Filmakademie Baden-Württemberg. Sein dort entstandener Kurzfilm Höllenritt feierte auf der Berlinale 2009 seine Festivalpremiere. Für seinen Diplomfilm Halbe Portionen wurde Martin Busker 2011 mit dem Max-Ophüls-Preis (Mittellange Filme), dem Goldenen Spatz sowie dem Prix Jeunesse in zwei Kategorien ausgezeichnet. Zudem erhielten seine beiden studentischen Filmproduktionen Herzhaft und Höllenritt das Prädikat Wertvoll.

In seiner ersten Arbeit nach dem Studium realisierte Martin Busker mit Grimmsberg eine Stereo-3D-Produktion für ProSieben.

Buskers erster Spielfilm war Zoros Solo (2019), für das er das Drehbuch zusammen mit Fabian Hebestreit schrieb. Die tragische Komödie mit Mert Dincer und Andrea Sawatzki entstand im Rahmen des „SWR Debüt im Dritten“.

Filmografie (Auswahl)

Auszeichnungen

Commons: Martin Busker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Katalog der Berlinale 2009 mit Eintrag zu Höllenritt (Memento vom 29. April 2014 im Internet Archive) (PDF-Datei; 131 kB), abgerufen am 21. August 2024.
  2. ↑ Max-Ophuels-Preis: für mittellange Filme 2011 Halbe Portionen, Martin Busker. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 18. Dezember 2015.
  3. 1 2 Die Preisträger des Goldenen Spatzes 2011 (Memento vom 29. April 2014 im Internet Archive)
  4. ↑ Pressetext des Prix Jeunesse. (PDF) Archiviert vom Original am 11. Oktober 2018; abgerufen am 21. August 2024.
  5. ↑ https://www.presseportal.de/pm/25171/2124981 Premiere: ProSieben zeigt mit "Grimmsberg" zum ersten Mal ein Programm in 3D, auf presseportal.de
  6. ↑ 30.8.2018, Debüt im Dritten: Dreharbeiten zur SWR Kinokoproduktion „Zoros Solo“ | Kommunikation | Unternehmen. 30. August 2018, archiviert vom Original am 6. August 2019; abgerufen am 21. August 2024.
  7. 1 2 Martin Busker (Memento vom 27. Oktober 2020 im Internet Archive), auf regieverband.de, abgerufen am 3. Juni 2026.
  8. ↑ Winners of International Golden Panda Awards (Memento vom 29. April 2014 im Internet Archive)
  9. ↑ Die Preisträger des Neiße Filmfestivals 2011 (Memento vom 29. April 2014 im Internet Archive), abgerufen am 21. August 2024.
  10. ↑ » DIE PR KLAPPE 2017 vergibt 8 x Gold, 10 x Silber und 9 x Bronze. Archiviert vom Original am 6. August 2019; abgerufen am 3. Juni 2026 (deutsch).
  11. ↑ Thomas Dillmann, Bad Honnef: PR-Journal - Deutscher Preis für Onlinekommunikation: Gewinner in 52 Kategorien. Abgerufen am 6. August 2019 (deutsch).
  12. ↑ So waren die Econ Awards 2018 | EconForum. Archiviert vom Original am 6. August 2019; abgerufen am 21. August 2024.
  13. ↑ Filmfest Emden-Norderney: "Zoros Solo" erhält NDR Filmpreis für den Nachwuchs. Abgerufen am 6. August 2019.
  14. 1 2 Die Gewinner stehen fest. Abgerufen am 6. August 2019.
  15. ↑ PreisträgerInnen. In: Filmschau Baden-Württemberg. Abgerufen am 29. Dezember 2020.
  16. ↑ Bayerischer Filmpreis – Bestes Drehbuch. Abgerufen am 21. August 2024.
Personendaten
NAME Busker, Martin
KURZBESCHREIBUNG deutscher Filmregisseur
GEBURTSDATUM 10. Januar 1980
GEBURTSORT Emden