
Martin Dahinden (* 8. Januar 1955 in Zürich) ist ein Schweizer Diplomat und war von 2014 bis 2019 Schweizer Botschafter in den Vereinigten Staaten von Amerika.
Martin Dahinden schloss ein Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Zürich mit dem Doktortitel ab. Nach seinem Eintritt in den diplomatischen Dienst 1987 war er unter anderem Mitglied der Schweizer Delegation beim Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommen GATT (General Agreement on Tariffs and Trade), Direktor des Internationalen Zentrums für humanitäre Minenräumung in Genf (GICHD) und auf der Schweizer Botschaft in Frankreich und Nigeria (1989–1991) sowie zeitweilig bei der Mission der Schweiz bei der UNO in New York und als stellvertretender Leiter der schweizerischen Mission bei der NATO in Brüssel (1997–2000). Von 2004 bis 2008 war Dahinden Direktor für Ressourcen im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).
Am 18. November 2014 überreichte Dahinden sein Beglaubigungsschreiben US-Präsident Barack Obama. Vor seiner Berufung zum Botschafter in den USA war er von 2008 bis 2014 Chef der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) im EDA.
Dahinden ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach seinem Rücktritt aus dem diplomatischen Dienst, unterrichtet er an der Universität Zürich, ist Mitglied der Advisory Group von UNICEF und im Bord des World Demographic Forum und von ICT4Peace.
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
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| Manuel Sager | Schweizer Botschafter in Washington, D.C. 2014–2019 | Jacques Pitteloud |
| Personendaten | |
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| NAME | Dahinden, Martin |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Diplomat |
| GEBURTSDATUM | 8. Januar 1955 |
| GEBURTSORT | Zürich |