Martin Damian (* 21. September 1973 in Olmütz) ist ein tschechischer Ikonenmaler.

Im Jahre 2000 trat er in den Kapuzinerorden ein, wo er während seines sechsjährigen Aufenthalts die Kunst der Ikonenmalerei erlernte. Vor besonderer Bedeutung in seiner Ausbildung zum Ikonenschreiber war der Erfahrungsaustausch mit orthodoxen Meistern, bei denen er die Herstellung der Ikonen nach der ursprünglichen Technik der Byzantinischen Kunst kennenlernte.
Zwischen 2002 und 2005 studierte er Theologie und Spiritualität an der Palacký-Universität Olmütz.
Seit dem Jahre 2003 schreibt er Ikonen (bei der Ikone handelt es sich um ein Bildwerk, das aus theologischer Sicht nicht gemalt oder gezeichnet, sondern geschrieben wird), erste Ikonen bildete er für seine Mitbrüder im Kapuzinerkloster. Er wirkte in Klöstern in Prag, Ujezd, Olmütz und Brünn. Im Jahr 2006 entschied er sich, das ewige Ordensgelübde nicht abzulegen und verließ die Ordensgemeinschaft.
Im Jahr 2009 gründete er eine Ikonenwerkstatt in Prag.
Franz von Assisi wurde der Legende nach von einem Seraph stigmatisiert. Deshalb lautet der Beiname des Heiligen auch „Seraphicus“. Die Orden der Franziskaner und Klarissen, deren Entstehung auf ihn zurückgeht, werden seraphische Orden genannt.

| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Damian, Martin |
| KURZBESCHREIBUNG | tschechischer Ikonenmaler |
| GEBURTSDATUM | 21. September 1973 |
| GEBURTSORT | Olmütz |