Martin Denny (* 10. April 1911 in New York; † 3. März 2005 in Hawaii-Kai, Hawaii) war ein US-amerikanischer Jazzpianist.
Im Alter von zehn Jahren erlernte er das Klavierspiel und war nach seinem Schulabschluss Pianist in den Bands von Gigi Royce, Jimmie Grier und Carolf Lofner. Er begleitete die Sängerinnen Betty Hutton und Hildegarde.
1956 ließ er sich in Hawaii nieder. Hier gründete er seine eigene Jazz-Combo mit Arthur Lyman (Vibraphon, Marimba), Augie Colon (Bongos, Congas) und Harvey Ragsdale (Bass, Marimbula). Lyman wurde später durch Hagood Hardy oder Julius Wechter ersetzt. 1959 erhielt er einen Plattenvertrag von Liberty Records.
Denny wurde besonders durch Cal Tjader beeinflusst. Eigentlich ein mäßiger Bar-Pianist, gilt er als größter Interpret und Miterfinder des Exotica-Stils, den er mit menschlich erzeugten Vogelstimmen anreicherte.
Martin Denny hatte mit Les Baxters Quiet Village 1959 einen Top-2-Hit in den USA. Im gleichen Jahr wurde sein Album Exotica die Top 1 der LP-Charts.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Denny, Martin |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Jazzpianist |
| GEBURTSDATUM | 10. April 1911 |
| GEBURTSORT | New York City |
| STERBEDATUM | 3. März 2005 |
| STERBEORT | Hawaii-Kai |