Martin Dolch

Hermann Georg Martin Dolch (* 23. Januar 1922 in Westeregeln; † 30. Januar 2011) war ein deutscher Pädagoge und Regionalhistoriker.

Leben und Wirken

Nach seiner Reifeprüfung 1939 in Berlin studierte Martin Dolch Germanistik, Anglistik und Geschichte an der Universität Hamburg und der Philipps-Universität Marburg. Während des Zweiten Weltkriegs war er längere Zeit Soldat. 1947 erfolgte seine Promotion an der Universität Marburg/L., dort legte er 1948 auch das Staatsexamen für den höheren Schuldienst ab. Es folgte das Referendariat für den Schuldienst; 1950/51 arbeitete er als Deutschlehrer in London. 1954 übernahm er die Tätigkeit als Fachleiter für Englischunterricht am Studienseminar in Kaiserslautern. 1963/64 unterrichtete er als Gastdozent an der University of Massachusetts, Amherst. Von 1964 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1984 war er Direktor des Burggymnasiums Kaiserslautern.

Martin Dolch beschäftigte sich als Historiker intensiv mit der pfälzischen Geschichte und veröffentlichte hierüber. Besonders hervorzuheben sind seine Arbeiten über Siedlungsnamen, das von ihm bearbeitete „Urkundenbuch der Stadt Kaiserslautern“ und die „Ratsprotokolle der Stadt Kaiserslautern“. Im Jahre 2008 zeichnete ihn die Stadt Kaiserslautern mit der „Stadtplakette in Silber“ aus.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Außerdem zahlreiche Aufsätze in Zeitschriften zur pfälzischen Geschichte.

Festschrift

Einzelnachweise

  1. ↑ Martin Dolch. In: Viktor Carl: Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten. 3., überarb. Aufl. Hennig, Edenkoben 2004, S. 174, ISBN 3-9804668-5-X (mit biografischen Daten u. Foto).
  2. ↑ Stadtplakette in Silber, auf kaiserslautern.de