Martin Hecht (* 5. November 1964 in Würzburg) ist ein deutscher Autor, Publizist und Schriftsteller.
Martin Hecht ist der Sohn des Historikers Winfried Hecht und wuchs in Rottweil am Neckar auf. Nach seinem Zivildienst als Rettungssanitäter studierte er ab dem Wintersemester 1986/87 an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau Politikwissenschaften, Neuere Geschichte und Soziologie. Von Oktober 1991 bis Juni 1992 war er DAAD-Stipendiat an der City University London und erwarb sich mit einer Arbeit zu „The Ideology of Nationalism in Television News“ den Grad eines englischen „Master of Arts“ im Studiengang „Communications Policy Studies“. 1993 schloss er sein Studium in Freiburg mit dem „Magister Artium“ ab. Als Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung promovierte er anschließend bei Wilhelm Hennis mit einer Dissertation über den Freiheitsbegriff bei Max Weber, Alexis de Tocqueville und Jean-Jacques Rousseau.
Während seines Studiums hospitierte Martin Hecht bei der Tag/Traum-Filmproduktion Köln, beim ZDF in den Redaktionen „Das kleine Fernsehspiel“ und „heute journal“ in Mainz, im ZDF-Studio London und in der Nachrichtenredaktion des NDR in Hamburg. Von 1996 bis 1998 war er Redaktionsvolontär beim Südwestrundfunk in Baden-Baden, Stuttgart und London – und arbeitete danach als Reporter beim Fernsehen für den SWR und die ARD. Nach der Geburt seines Sohnes ging er 2002 in Elternzeit.
Seit vielen Jahren schreibt er frei unter anderem für Die Zeit, Publik-Forum, Gehirn&Geist, Spiegel online, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Frankfurter Rundschau, Süddeutsche Zeitung und Psychologie Heute.
Er ist Autor von Hörfunk-Features für SWR Kultur und moderiert das SWR Kultur Forum.
| Personendaten | |
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| NAME | Hecht, Martin |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Autor, Publizist und Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 5. November 1964 |
| GEBURTSORT | Würzburg |