Werdegang
Hersman startete international erstmals bei den Juniorenweltmeisterschaften 1993 in Baselga di Piné, wobei er den vierten Platz im Kleinen Vierkampf errang und kam im folgenden Jahr bei den Olympischen Winterspielen in Lillehammer auf den achten Platz über 1500 m. Zu Beginn der Saison 1994/95 nahm er in Berlin erstmals am Eisschnelllauf-Weltcup teil und lief dort mit Platz drei über 1500 m aufs Podest. Im weiteren Saisonverlauf errang er in Innsbruck nochmals den dritten Platz über diese Distanz und wurde damit Siebter in der Weltcupwertung über 1500 m. Bei der Mehrkampfeuropameisterschaft 1995 in Heerenveen belegte er den sechsten Platz im Großen Vierkampf. In der Saison 1995/96 holte er in Berlin über 1500 m seinen einzigen Weltcupsieg und errang beim Weltcup in Heerenveen den zweiten Platz über diese Distanz. Bei der Mehrkampfeuropameisterschaft 1996 in Heerenveen gewann er Bronze im Großen Vierkampf und bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 1996 in Hamar Bronze über 1500 m. Zudem lief er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1996 in Inzell auf den sechsten Platz im Großen Vierkampf und erreichte zum Saisonende den dritten Platz in der Weltcupwertung über 1500 m. In der folgenden Saison kam er mit fünf Top-Zehn-Platzierungen, darunter Platz zwei in Inzell auf den achten Platz in der Weltcupwertung über 1500 m und holte bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 1997 in Warschau die Bronzemedaille über 1000 m. Im Lauf über 1500 m verpasste er als Vierter um 0,26 Sekunden eine Medaille.
In der Saison 1997/98 wurde Hersman mit je einen zweiten sowie dritten Platz Vierter in der Weltcupwertung über 1500 m und errang bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 1998 in Calgary den 13. Platz über 1000 m. Beim Saisonhöhepunkt, den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano, belegte er den 12. Platz über 1000 m und den sechsten Rang über 1500 m. Im Jahr 1999 errang er bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften in Heerenveen den 18. Platz über 1500 m und wurde dort bei der Mehrkampfeuropameisterschaft Sechster im Großen Vierkampf sowie bei der Mehrkampfweltmeisterschaft in Hamar Siebter im Großen Vierkampf. Dies waren seine letzten Teilnahmen an Weltmeisterschaften. In den folgenden Jahren lief er in der Saison 1999/2000 mit einer Podestplatzierung auf den zehnten Platz in der Langdistanz-Wertung, in der Saison 2001/02 mit je einen zweiten sowie dritten Platz auf den fünften Platz in der Weltcupwertung über 1500 m und in seiner letzten Weltcupsaison 2002/03 mit drei Top-Zehn Platzierungen auf den neunten Platz in der Weltcupwertung über 1500 m. Bei niederländischen Meisterschaften siegte er in den Jahren 2000 und 2002 über 1500 m.