Martin Huff

Martin W. Huff (* 14. Dezember 1959 in Köln) ist ein deutscher Rechtsanwalt und Publizist.

Leben

Nach dem Abitur absolvierte Huff das Studium der Rechtswissenschaften mit wirtschaftswissenschaftlicher Zusatzausbildung (Abschluss "Wirtschaftsjurist Univ. Bayreuth) an der Universität Bayreuth. In den Jahren 1982 bis 1985 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht bei Harro Otto tätig. Im Jahr 1985 bestand er das Zweite juristische Staatsexamen.

Seit Anfang 1986 ist er als Rechtsanwalt und Publizist tätig. Er ist verheiratet und lebt in Singen (Hohentwiel).

Beruflicher Werdegang

Von 1985 bis Ende 1990 war Huff als Redakteur der Neuen Juristischen Wochenschrift, danach als Chefredakteur der Europäischen Zeitschrift für Wirtschaftsrecht (EuZW) tätig. Im Jahre 1991 wechselte er dann in die Wirtschaftsredaktion der Frankfurter Allgemeine Zeitung und ist dort bis 1999 geblieben. Für seine Tätigkeit wurde er mit dem Pressepreis 1999 des Deutschen Anwaltvereins ausgezeichnet.

In den Jahren April 1999 bis April 2001 war Huff Pressesprecher des Hessischen Ministeriums der Justiz (Ministerialrat) in Wiesbaden. Dort war er zudem verantwortlich für Grundsatzfragen der Aus- und Fortbildung der Richter und Staatsanwälte sowie der Personalentwicklung.

Von 2001 bis zum Ende 2005 war Huff als einer der beiden Prokuristen und Chefredakteur (u. a. der „Neuen Juristischen Wochenschrift“) beim Verlag C. H. Beck GmbH & Co. KG tätig. Von 2006 bis 2008 wechselte er zum Medienkonzern Wolters Kluwer Deutschland (z. B. Verlage Heymanns, Luchterhand und Werner) als Leiter der Unternehmenskommunikation (Mitglied der Geschäftsführung) und als Chefredakteur von Zeitschriften in der Verlagsgruppe Recht.

Von Oktober 2008 bis September 2022 war er als Geschäftsführer der Rechtsanwaltskammer Köln tätig.

Er ist jetzt Rechtsanwalt in der eigenen Kanzlei Huff & Speisebecher RA GmbH, Singen (Hohentwiel). Dort vertritt er überwiegend Freiberufler, insbesondere Rechtsanwälte und Syndikusrechtsanwälte, in allen Fragen ihrer Berufstätigkeit und ist in Fragen des Medienrechts tätig.

Weiteres Engagement und Lehrtätigkeit

Von 1982 bis 2022 bekleidete Huff die Position des Pressesprechers und eines der Tagungsleiter des Deutschen Juristentages e. V. In den Jahren 2001 und 2007 war er als Pressesprecher der Europäischen Juristentage aktiv.

Seit 1987 ist Huff Mitglied der Expertenrunde Recht der Stiftung Warentest.

2012 bis 2023 war Huff als nebenamtliches Mitglied des Landesjustizprüfungsamtes Nordrhein-Westfalen tätig, jetzt übt er die gleiche Tätigkeit dei dem Landesjustizprüfungsamt in Baden-Württemberg für das 2. Staatsexamen aus.

Seit 2021 ist er Mitglied im Ausschuss "Juristenausbildung" der Bundesrechtsanwaltskammer.

Seit Herbst 2026 ist er ständiges anwaltliches Mitgied des Dienstgerichtshofes für Richter in Baden-Württemberg bei dem Oberlandesgericht Stuttgart.

Darüber hinaus nahm Huff zahlreiche Lehraufträge, z.B. an der Technischen Hochschule Köln, wahr. Seit 2023 hat er einen Lehrauftrag für "Anwaltliches Berufsrecht" an der Universität Konstanz.

Er ist ständiger Autor z. B. des Südkurier, der Zeitschrift „Anwalt und Kanzlei“ und die Portale www.lto.de und beck-aktuell.

Huff ist Mitherausgeber der "Zeitschrift für Arbeitsrecht im Unternehmen - ZAU" im Otto-Schmidt-Verlag.

Werke (Auswahl)

Personendaten
NAME Huff, Martin
ALTERNATIVNAMEN Huff, Martin W.
KURZBESCHREIBUNG deutscher Rechtsanwalt und Publizist
GEBURTSDATUM 14. Dezember 1959
GEBURTSORT Köln