Martin Lodinger

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Martin Lodinger

Martin Lodinger (* zwischen 1485 und 1507 im Gasteinertal; † um 1555 in Deutschland) war ein für das Gasteiner Tal im Erzstift Salzburg bedeutender Lutheraner. Er wanderte 1533 nach Nürnberg aus, führte einen Briefwechsel mit Martin Luther und verfasste mehrere Schriften.

Überblick über sein Leben

Es ist schwer zu datieren, wann Lodinger geboren wurde, wie seine Kindheit verlaufen ist, Details zu seiner Berufsausübung, Heirat, Hinwendung zum lutherischen Glauben, seinem Aufenthalt in Gastein, seine Eingliederung in ein evangelisches Netzwerk zu finden. Zusätzlich ist auch die Vorkorrespondenz mit Martin Luther verlorengegangen.

In rund 150 Werken über die den vermutlichen Berufsstand Lodingers erwähnen rund 60 %, er wäre in irgendeiner Form „im Gasteiner Bergbau“ tätig gewesen. An zweiter Stelle rangiert „ein Mann des politischen Standes“. An dritter Stelle wird ein „religiöser Bereich“, gefolgt vom „Agrarbereich“, angenommen. Am wahrscheinlichsten scheint nach derzeitigem Kenntnisstand eine Betätigung Lodingers im „mittleren Feld“ des Montansektors zu sein, also ein Lehnhauer oder kleinerer Grubenbesitzers.

Lodingers bewusste „Hinwendung“ zur lutherischen Lehre und innere Abkehr von der katholischen Kirche erfolgte einige Jahr vor dem Brieferhalt von Luther 1532.

Panorama über das Leben Martin Lodingers

Folgende Wirkungsdaten sind aber eindeutig mittels Datums festgehalten:

Das früheste bekannte Auftreten des Gasteiner Lutheranhängers war im Jahr 1532, als er einen Brief von Luther erhalten hat und daraufhin 1533 auswanderte.

Das vermutlich letzte Schriftstück wurde im Jahr 1557 gedruckt. Die Vermittlertätigkeit Lodingers, welche sich aus der 1. und 2. Trostschrift ableiten lassen, fanden zwischen diesen beiden belegten Jahre statt.

Evangelisch in Gastein

Das reformatorische Glaubensgut kursierte schon fast ein Jahrzehnt im Gasteinertal, ehe Lodinger den Brief von Luther erhielt (1532). Das Gasteinertal war kein abgelegenes Alpental, sondern die darin enthaltenen Bergreviere waren Ausgangs- bzw. Endpunkte der vielfach genutzten Alpenübergänge. Im Jahr 1557, auf dem absoluten Höhepunkt des Bergbaubetriebes, wurde Gold und Silber im Handelswert von heute ca. 18 Mio. Euro produziert. Dass viele der Bauern und Bergknappen zumindest mit dem lutherischen Gedankengut sympathisierten, kann indirekt aus deren Teilnahme an den Bauernkriegen 1525 geschlossen werden, wenn gleich die religiöse Triebfeder der Revolten stark in Zweifel gezogen werden muss. Inwieweit sich die Aufständischen, die sich untereinander als „Christliche Brüder“ anredeten, tatsächlich als Lutheraner verstanden, ist allein schon durch die Überlagerung von religiösen, politischen, sozialen und ökonomischen Motiven so gut wie unmöglich. In der Frühphase der Reformation ist es äußerst schwierig, eindeutige konfessionelle Zuordnungen für das Gasteiner Revier vorzunehmen.

Gasteinertal 2013

In den Trostschreiben berichtet Lodinger von einzelnen Personen, welche sich ab 1532 mit ihm auf die Reise begeben hätten, während andere Anhänger Martin Luthers erst noch abwarten wollten, ob sie im Ausland tatsächlichen Möglichkeiten zur Unterkunft für sich fänden.

Aufgrund der zahlreichen Aufforderungen in den Trostschriften, Christus trotz obrigkeitlichen Drucks „freydiglich [zu] bekennen“ und die eigenen Überzeugungen nicht nur „heimlich im hertzen [zu] halten“, wird ersichtlich, dass der Gasteiner Emigrant selbst kein verborgenes Leben in seiner ehemaligen Heimat gelebt hat. Mit indirekter Bezugnahme zu „So man von hertzen glaubet, so wird man gerecht; Vnd so man mit dem Munde bekent, so wird man selig“, Römer 10,10 LUT ergab sich für Lodinger die Konsequenz gem. Matthäus 10,11 LUT „Darum lieben Brüder in Christo […] bekennet Christum vnerschrocken, vor den Menschen, auff das er euch auch bekenne vor seinem Vater, Verleugnet nicht Christum ewren lieben HERREN vnnd Heyland vor den Menschen, auf das er euch nicht verleugne vor seinen himlischen Vater.“

Er war somit ein öffentlicher Zeuge und Verfechter der Wahrheit, welcher das Gottes Wort recht lehrte und die Reformation zu fördern suchte. So schrieb er später an seine Landsleute: „Die erste wehr ist das jhr mit gottes wort alzeit woll gerustet seit, dasselb fleissig höret, leset vnd lernet.“

Lodinger hat aufgrund seines Briefwechsels mit Luther eine gewisse Sonderstellung und Vertrauensposition unter den Evangelischen im Tal eingenommen haben, welche er auch nach seiner Auswanderung bei den zurückgebliebenen Evangelischen behalten hat. Deshalb wird der Laientheologe nahezu selbstverständlich als einer der Führer der protestantischen Bewegung in Gastein bzw. als ein Träger der reformatorischen Bewegung in dortiger Gegend gesehen.

Gehorsam und Widerstand

Bauernkriege Salzburg, 1525

Der Christozentrismus, welcher sich auch bei Martin Lodinger findet, kann als eines der wesentlichen Merkmale des späteren Geheimprotestantismus gewertet werden. Martin Lodinger distanzierte sich von dem Aufstand im ersten Bauernkrieg und unterschied ganz klar zwischen Reformation und Revolution. Sein gewaltloser Widerstand konzentrierte sich auf die Predigt des Evangeliums. „Darumb so greift nur das Creütz getrost vnd dapffer an, […] das ist, ergebt euch nur geduldig, vnnd willcklich in das leiden, vnd befeicht es alles dem lieber Herrn Christo, wie ers mit euch machen will.“

Dieser „leidende Gehorsam“ wurde von vielen evangelischen Zeitgenossen vertreten. Gewaltsamer Widerstand wurde bereits in den frühen Schriften Luthers für illegitim erklärt und war somit als Option für einen protestantischen Untertan, selbst wenn dieser in einem katholischen Herrschaftsgebiet lebte, a priori ausgeschlossen. Gemäß Lukas 20,25 LUT und anderen Bibelstellen war der Gläubige stattdessen verpflichtet, der Obrigkeit den gebührenden Respekt zu erweisen, wie auch Lodinger betont: „Nehmlich ich soll sie Ehrn, Fürchten gehorchen, Auch Zoll, vnnd Schos geben“.

Dieser Gehorsam geht bei Lodinger allerdings nur so weit, insofern „es nit wider Gottes wort vnd gebot geschehe.“ Im Falle einer Kompetenzüberschreitung der katholischen Kirche, beispielsweise durch Abnahme von evangelischen Büchern, der Predigt eines falschen Evangeliums oder durch Sakramentsvorenthaltung, sei der Gläubige im Gegensatz dazu aufgefordert, „gantz hoffertig vnd stoltz sein […] vnd trotziglichen dem grossen hauffen, das ist, der gantzen welt widerstand [zu] thun.“

Das Konzept eines „leidenden Ungehorsams“ beinhaltet sämtliche Strategien zur Ausführung passiven Widerstandes. „[W]en sie aber will vber das zil schreitten, vnd will mir mass geben wie ich glauben sol, vnd will mir prediger auffstellen, die mich Gottes wort nicht recht lheren, will mir auch die bücher verbieten, daraus ich den Christlichen glauben recht lernen kann, vnd wen sie sölches thun, Als den bin ich jr nicht schuldig gehorsam zusein. Sölche gehorsam hab ich auch keiner Obrigkeit geschworn.“

Die Formen religiöser Widerstandspraxis reichen bei Lodinger von einfachem Ertragen und innerlichem Trotz bis hin zu Protest durch Auswanderung, öffentlicher Bekundung des Glaubens oder spontaner Befehlsverweigerung durch Unterlaufung konfessioneller Normen sowie durch Aufrechterhaltung protestantischer Religionspraxis.

Trotzdem bildeten diese Widerstandsstrategien einen gewissen Nährboden für religiösen Oppositionsgeist im Erzstift Salzburg, sodass seine Briefe von katholischer Seite rückblickend in späteren Jahrhunderten als gefährlicher Zündstoff eingestuft wurden.

Auswanderung

Lodinger ist der erste namentlich bekannte Salzburger Emigrant. Die beiden von Lodinger verfassten Trostschriften belegen, dass er seine erfolgreiche Emigration klar dem Wirken Gottes zuschreibt, welche sicher erst nach dem Erhalt eines Briefes von Martin Luther (24. August 1532) stattfand. Das im Trostbrief enthaltene „Schreiben D. Martin Luthers“ ist die bekannteste Form des Lutherbriefs, welcher damals ein Oktavblatt ausmachte. Als Kernaussage dieses chiastisch angelegten Briefes zitierte Martin Luther in allen drei möglichen Lesearten aus der Bibel: „Fliehet in ein andere Stat, wo sie euch in einer verfolgen […]“ Matthäus 10,23 LUT.

Die Deferegger, welche 1684–1685 wegen ihrer protestantischen Gesinnung vertrieben wurden, bedauerten schließlich, dass sie den Rat Lodingers, das Land sogleich zu verlassen, nicht unverzüglich befolgt hatten.

Jedenfalls erfolgte die Ausreise gemeinsam mit einigen lutherisch gesinnten Familien, wie Lodinger selbst berichtet: „Nun hat mir aber GOTT mein lieber VATTER genediglich heraus geholffen, Sampt meiner lieben hausfrawn, vnd anderen, die sich mit mir auff den weg begeben haben“. Die Migrationsentscheidung kann sicher nicht monokausal begründet werden und umfasste vor allem soziale und religiöse Handlungsmotive. Ob sich Lodinger nach Nürnberg oder nach Regensburg wandte, ist weiterhin offen.

Die zwei Trostschriften in den letzten Lebensjahren

Die letzten Jahre im Leben Martin Lodingers gehörten sicherlich mit zu den produktivsten innerhalb der Biographie des Gasteiner Emigranten. Aus diesem Zeitraum sticht die Abfassung der ersten und zweiten Trostschrift (samt dem Trostbüchlein) hervor. Die protestantischen Schriften, die ungefähr um das Jahr 1555 abgefasst und erst nach dem Tod Lodingers veröffentlicht wurden, liefern bis heute die Hauptquelle zur Finalphase der Biographie Lodingers.

Sendbrief von Joseph Schaitberger

Wie auch der Dürnberger Exulant Joseph Schaitberger ist Martin Lodinger während seines Exils in Vergessenheit geraten und wurde erst relativ spät im Zuge der großen Emigration „wiederentdeckt“.

Eine Analyse seiner beiden Trostschriften ergab, dass Lodinger aufgrund der Vielzahl von Zitaten des Wittenberger Reformators Martin Luther eine weit über dem Durchschnitt der damaligen Zeit stehende Bildung gehabt hat. Nachdem die Wörter „kranck“, „Kranckheit“ sowie der „Kranke“ in seinen Trostschriften insgesamt 12 Mal vorkommen, war dieses Thema von großer Relevanz für Lodinger. Er warnte davor, sich vom Teufel nicht erschrecken zu lassen, ja mehr noch: Der Zustand des Leidens, die Aufnahme des Kreuzes, war für ihn eine Nachfolge von biblischen Vorbildern.

Zwei Trostschriften Lodingers mit Brief von Martin Luther und Psalm 8

Zur Zeit der Abfassung der berühmten Trostschriften hat Lodinger Arbeit, Unterkunft und einen fixen Wohnort gefunden, sowie neue Bekanntschaften geschlossen gehabt: „viel fromme Christliche Herren und Brüder […], wahrhafftige glieder des leibs Christi, vnd seiner heiligen Kirchen“. Ihnen gegenüber hat er das Anliegen der ausreisewilligen Salzburger vertreten. Lodinger stellte seinen Lesern die Vorteile der Handlungsoption „Auswanderung“ vor, weil er sie selbst in der Fremde in Anspruch nahm: „Wo werte ihr auch viel lieber, ann einem geringen orth vorgut nehmen, do jhr bey Gottes wort möget sein, Bey rommen, betreuwen, Christlichen Prdigern, Bey einer Christlichen gemein, vnd Kirchen ordnung, do jhr alle tag möchte eweren gott Lobenn, auch preisen, vnd danck sagenn, für Gottes wort für die H. Absolution Für die H. Sacrament, Vnnd inn Summa für allerley wolthat.“

Das es Lodinger während der Zeit seines Aufenthaltes im Exil nicht nur immer gut ergangen ist, erkennt man an einer Stelle aus dem ersten Trostschreiben, in welcher Lodinger von enttäuschten Erwartungen bei der Ankunft schreibt: „Vnd wenn sie nicht bald finden was sie gesucht, oder gerne haben wollten (als wenig arbeit, gutte tage, essen vnnd trincken vol auff, grosse tieffe schüssel vol […]), so werden sie vndgedultig, sie mögen solches nicht erleiden, Sie gedencken bald hindersich, was sie daheimen verlassen haben.“ Diese beiden Trostschreiben sind eine einmalige Quelle aus dem Reformationsjahrhundert, da sie nicht aus der Feder und Sichtweise der amtierenden Kirche stammen, sondern von einem selbst betroffenen Augenzeugen. Neben der damals üblichen Polemik gegen die katholische Kirche dominiert die Erbauung, wobei er die unmittelbare Situation der evangelischen Salzburger nicht nur vor Augen gehabt hat, sondern auch konkret auf die Not seiner Briefempfänger reagierte:

Er beschreibt ihre Lebensumstände als Hitze, Sturm, Druck und Verfolgung.

Zwar besitzen die hauptsächlich theologisch ausgerichteten Schreiben des Gasteiner Laientheologen nur wenige Passagen mit eindeutig geschichtsbezogenem Charakter, allerdings ermöglichen auch die paränetischen Abschnitte, welche den Großteil der erbaulichen Lektüre ausmachen, gezielte Rückschlüsse auf die Gesellschaft zur Zeit Lodingers zu ziehen.

Laut Lodinger ist die Ursache für den „Eingang“ des evangelischen Glaubens ins Erzstift Salzburg die Literatur gewesen, evangelisch gesinnte Prediger (Prädikanten und theologische tätige Laienprediger) kamen erst später. Gegen beide Phänomene wurde streng vorgegangen (bis zu Kerkerstrafen), später wurde sogar das Singen von Psalmen, christlichen Liedern, Predigten, Austeilung des Laienkelches usw. verboten. Zusätzlich wurden im Erzstift Salzburg Religionsprüfungen eingeführt, um die Rechtgläubigkeit verdächtiger Personen auf den Prüfstand zu stellen. Die schwierigen Umstände haben dazu geführt, dass viele Sympathisanten der lutherischen Lehre sich wieder in die katholische Kirche zurück begaben (viele Hinweise im ersten Trostschreiben enthalten).

Wo Lodinger gestorben ist unklar.

Erinnerungskultur

Gasteiner Museum, Eingang

Literatur

Brief Martin Luthers, Trostschriften

  • Die Druckgeschichte der Trostschriftauflagen nach dem Erscheinen der Erstausgabe (1557) belegt, dass Gerhard Florey für seine Ausgabe insgesamt vier unterschiedlichen Trostschriftversionen zusammentrug. Mehr Auflagen nannte erst Walter Mauerhofer (1990) mit acht Varianten und wurde durch den niederösterreichischen Pfarrer Dietmar Weikl (2003) auf zehn unterschiedliche Auflagen erweitert.
  • Martin Lodingers von Gastein Trost-Schrifft und Brieffe, Welche er fast vor Zweyhundert Jahren an seine Lands-Leute im Salzburgischen abgehen lassen, Nürnberg 1733. Beinhaltet Brief Martin Luthers an Lodinger, Lodingers Trostschriften und andere Werke. Digitalisat.

Erwähnung in der Literatur

Lodinger wird in zahlreichen Romanen erwähnt, ebenso wurde ein Hörspiel verfasst:

  • „Das Haus Fugger“, größere Romanreihe aus 1850, von Ludwig Storch (1803–1881). Im achten Kapitel des ersten Buches finden sich in Hinweise auf den Erzbischof Matthäus Lang, den Briefwechsel Lodingers mit Martin Luther und die Protestanten im Land Salzburg.
  • „Der Lutherhof von Gastein“, Roman von Max Vorberg, 1884.
  • „Der Bergherr von Gastein“, Romandichtung von Franz Löser (1889–1953).
  • „Edelinde oder der Liebe Sühnung“ mit dem Untertitel „Bild aus dem Gasteiner Thale“ von Josef Trimmels (1786–1876), 1827.
  • „Martin Lodinger - ein Hörspiel von der Vertreibung der Salzburger Protestanten im Jahr 1731“, von Leo Kalser (1888–1950) unter dem Pseudonym „Leo Maasfeld“ verfasst. Keine Originalaufnahme mehr vorhanden, jedoch das 33 Blatt umfassende Manuskript mit 16 Sprecherrollen blieb erhalten.
Commons: Martin Lodinger – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Roland Scheichl: Der Luther von Gastein, Salzburg, Dissertation, Februar 2020.
    1. 1 2 S.138
    2. ↑ S.84
    3. ↑ S.100
    4. ↑ S.62-63
    5. ↑ S. 177
    6. ↑ S. 178
    7. ↑ S.181
    8. ↑ S.183
    9. ↑ S. 185-186
    10. ↑ S.126
    11. ↑ S. 129
    12. ↑ S. 160
    13. ↑ S. 163
    14. ↑ S. 164
    15. ↑ S. 227-255
    16. ↑ S.314-392
  2. Walter Mauerhofer, Reinhard Sessler: Um des christlichen Glaubens Willen, Saalfelden-Götzis, Vorgeschichte und Hintergründe der Emigration, 1989.
    1. ↑ S.62
    2. ↑ S. 64
    3. ↑ S.60
  3. ↑ Gastein im Bild - Wanderwege/Gasteinertal - Bad Hofgastein/Gasteiner Höhenweg. Abgerufen am 4. November 2026.
  4. Roland Scheichl: Der Luther von Gastein, Salzburg, Dissertation, Februar 2020.
    1. ↑ S. 395-428