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Martin Prinoth studierte Kommunikationswissenschaften an der Paris-Lodron-Universität Salzburg, danach Film an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, die er 2013 absolvierte. Während des Studiums gründete er das Künstlerkollektiv YOVO! YOVO! und war mit dem Langzeitprojekt enframing home (2011–2013) auf der Bénin Biennale der Sharjah-Biennale und der Marrakech-Biennale vertreten.
Seit 2020 arbeitet er mit Martina Mahlknecht als transdisziplinäres Künstlerduo unter dem Namen TÒ SU (rätoromanisch für „aufzeichnen, dokumentieren, einbeziehen“). In seinen Arbeiten erforscht er transkulturelle Grenzräume in einer globalisierten Welt und setzt sich kritisch mit eurozentrischen Narrativen auseinander. Seine Produktionen umfassen hybride Formate, die Dokumentarfilm, Virtual Reality und Theater miteinander verbinden und in Kinos, Theatern und Ausstellungsräumen präsentiert werden. Die Projekte werden zum Großteil innerhalb der eigenen Produktionsfirma TÒSU Film OHG mit Sitz in Hamburg entwickelt und produziert. Die Arbeiten wurden auf der Biennale di Venezia, der Mostra de São Paulo, dem DOK Leipzig, dem Visioni Italiane und auf Kampnagel Hamburg präsentiert.
Martin Prinoth lebt und arbeitet mit seiner Familie in Hamburg, ist Gerd Ruge und Wim Wenders Stipendiat, sowie Alumnus des College Cinema VR der Biennale di Venezia, der Robert Bosch Stiftung und des ESoDoc Programms, Mitglied der MOIN Nest Community und Stipendiat der Zeit-Stiftung Bucerius.
Künstlerisches Werk (Auswahl)
Film / Multimedia
2024 Below Deck, VR documentary play. Official selection 81. Mostra internazionale d’arte cinematografica Venice Immersive, Official Selection One World Festival Prague 2025
2023 Reports From the Void, Kinokurzfilm. Visioni Italiane Bologna, Vienna International Shorts, Nordische Filmtage Lübeck