1783 kehrte er aus Frankreich zurück und ließ sich in Wien nieder. 1789 wurde er als Professor in St. Pölten eingestellt und 1791 als Professor der Redekunst und der Griechischen Sprache am Gymnasium zu St. Anna (ab 1807: Schottengymnasium) nach Wien versetzt. Er unterrichtete auch als Lehrer der Geschichte, der Geographie und Statistik den österreichischen Kronprinzen Ferdinand I. Am 21. August 1800 wurde Franz Grillparzer am St. Anna-Gymnasium geprüft, das im Grillparzerarchiv erhaltene Prüfungszeugnis ist von Professor Martin Span unterschrieben.
1809 erfolgte seine Pensionierung und er erhielt sowohl eine Pension für seine Tätigkeit als Professor und eine weitere Pension für seine Lehrtätigkeit beim Kronprinzen.
Martin Span heiratete am 27. August 1789 in Wien.
Schriften (Auswahl)
Plaute; Martin Span: M. A. Plauti comoediae superstites viginti novissime recognitae, ac notis et indice verborum illustratae. Viennae, 1792.
Novi versus memoriales de nominum generibus, item de praeteritis verborum et supinis: ad usum juventutis Germanica cum interpretatione concinnati. Viennae: Geistinger, 1818.
↑Allgemeiner litterarischer Anzeiger oder Annalen der gesammten Litteratur für die geschwinde Bekanntmachung verschiedener Nachrichten aus dem Gebiete der Gelehrsamkeit und Kunst: 1801. Roch, 1801, S.336 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).
↑Georg Christoph Hamberger:Das gelehrte Teutschland oder Lexikon der jetzt lebenden teutschen Schriftsteller, angefangen von ---. Fortges. v. Johann Georg Meusel. 5. verm. u. verb. Ausg. Meyer, 1798, S.553 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).
↑Jahresbericht des Gymnasiums zu Schotten in Wien. Gerold, 1857, S.9 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).
↑Martin Span:Rede auf den Römisch-Deutschen Kaiser Joseph den II. M. Span, und in Commission der Camesinaischen Buchhandlung, 1807 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).
↑Franz Grillparzer:Grillparzers Selbstbiographie und Bildnisse. Wiener Drucke, 1923, S.225.