Mathias Beer (* 27. September 1957 in Hermannstadt) ist ein rumäniendeutscher Historiker. Von 2007 bis 2023 war er Geschäftsführer und stellvertretender Leiter des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (IdGL) in Tübingen.
Beer studierte Geschichte und Germanistik an den Universitäten Hermannstadt und später an der Universität Stuttgart. 1984 absolvierte er sein erstes Staatsexamen, danach erhielt er zwischen 1985 und 1988 ein Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. 1989 promovierte er mit einer Arbeit über „Eltern und Kinder des späten Mittelalters in ihren Briefen“. Danach war Beer wissenschaftlicher Angestellter am Historischen Institut der Universität Stuttgart. Von 1990 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2025 war er Leiter des „Forschungsbereichs Zeitgeschichte“ am Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen, dessen Geschäftsführer und stellvertretender Leiter er von 2007 bis 2023 war.
Seine Forschungsschwerpunkte sind die Mentalitäts-, Verwaltungs-, Politik-, Wissenschafts- und insbesondere die Migrationsgeschichte der deutschen und südosteuropäischen Neuzeit und Zeitgeschichte und unter anderem Baden-Württemberg als Zuwanderungsland.
Weiterhin war er Sprecher des Zentrums zur Erforschung deutscher Geschichte und Kultur in Südosteuropa der Universität Tübingen, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Historische Migrationsforschung, Vorsitzender der Kommission für Geschichte und Kultur der Deutschen in Südosteuropa und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Siebenbürgen-Instituts.
Monographien
Herausgeberschaften
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Beer, Mathias |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Historiker |
| GEBURTSDATUM | 27. September 1957 |
| GEBURTSORT | Hermannstadt |