Mathias Kusche (* 1967 in Berlin) ist ein deutscher Theater- und Fernsehschauspieler sowie Hörspielsprecher.
Kusche absolvierte an der Deutschen Schauspiel- und Medienakademie in Berlin seine Schauspielausbildung und schloss diese als Diplom-Medienschauspieler ab. Im Rollenstudium, Gesang, sowie Tanz bildete er sich im Anschluss daran an verschiedenen Stellen und Einrichtungen weiter.
Seine berufliche Laufbahn begann 1991, wo er in der „Komödie der Eitelkeit“ (Elias Canetti) im Theater am Halleschen Ufer auftrat. Im Theaterfach erlangte er auf vielen Bühnen und in verschiedensten, vor allem klassischen Rollen überregionale Bekanntheit. Engagements hatte er seit dieser Zeit auf verschiedenen Bühnen im gesamten deutschen Bundesgebiet, wie am Fränkischen Theater Schloss Maßbach, am Landestheater Hannover sowie an der Berliner Kammeroper. Langjährige Festengagements hatte er an der Landesbühne Anklam (1993–1995), am Nordharzer Städtebundtheater (2006–2009) und am Theater der Altmark (2009–2013).
Hauptrollen spielte er u. a. im Hauptmann von Köpenick, „Newton“ in Die Physiker, sowie „Mephisto“ in Faust. Am Berliner Kriminal Theater spielte Kusche im Krimi-Klassiker Die Mausefalle (Rolle: „Mr. Paravicini“) und in Zeugin der Anklage (beide Stücke von Agatha Christie) die Rolle des „Inspektor Hearne“.
In Film und Fernsehen verkörperte er meist Gast- und Nebenrollen in Serien, wie Gute Zeiten, schlechte Zeiten, KDD – Kriminaldauerdienst, Luxusfaktor (ZDF) sowie Todesstrafe (RTL). Ferner wirkte er in unterschiedlichen Kurzfilmen mit.
Im medienkulturellen Bereich entwickelte er das „p.i.e.“-Konzept (performer in exhibition) als Museumsführer in der Rolle eines Darstellers aus der jeweiligen Zeitepoche, um den Besuchern einen Bezug zu Personen und Ereignissen der Zeitgeschichte zu vermitteln. Nach diesem Konzept kann individuell auf die jeweiligen Besuchergruppen eingegangen werden, um ihnen den Besuch der kulturellen Einrichtung interessant zu gestalten.
Von 2015 bis 2016 war er im Palladium Theater Stuttgart im Musical Rocky als „Gazzo“ und als Cover für die Rolle „Mickey“ engagiert. Er verkörpert seit 31. August 2015 das Testimonial „Kabel Heinz“ auf dem privaten Fernsehsender Kabel eins.
Seit der Spielzeit 2019/20 gehört er zum festen Ensemble der Uckermärkischen Bühnen Schwedt.
Ausgezeichnet wurde Kusche mit dem „Theaterpreis Quedlinburg Halberstadt“ für die Inszenierung Endstation Sehnsucht im Jahr 2008 sowie dem „Stendaler Theaterpreis“ im Jahr 2013.
Vor allem zeichnet die aufgestellte Auswahl an Theaterrollen sein Schaffen im klassischen Theaterfach aus.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kusche, Mathias |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Theater- und Fernsehschauspieler, sowie Hörspielsprecher |
| GEBURTSDATUM | 1967 |
| GEBURTSORT | Berlin |