Mathias Rusterholz am Start über 400 Meter am Meeting «Weltklasse Zürich» im Jahr 2000
Mathias Rusterholz war Mitglied der Schweizer 4-mal-400-Meter-Staffel. An den Europameisterschaften 1998 in Budapest lief die Schweizer 4-mal-400-Meter-Staffel in der Besetzung Laurent Clerc, Kevin Widmer, Alain Rohr und Mathias Rusterholz auf den fünften Rang. Mit 3:02,46min lief die Staffel an den Weltmeisterschaften 1999 in Sevilla in der Besetzung Laurent Clerc, Mathias Rusterholz, Alain Rohr und Marcel Schelbert einen neuen Schweizer Rekord.
Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta erreichte Rusterholz im 400-Meter-Lauf den Viertelfinal, mit der 4-mal-400-Meter-Staffel schied er im Halbfinal aus. In der unmittelbaren Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2000 in Sydney zog sich Mathias Rusterholz vor Ort im Training einen Teilabriss der rechten Achillessehne zu, was einen Einsatz mit der 4-mal-400-Meter-Staffel verunmöglichte und gleichzeitig auch das Ende seiner Karriere bedeutete.
Von 2002 bis 2006 amtete Mathias Rusterholz als Disziplinentrainer Swiss Athletics im Langsprint und der 4-mal-400-Meter-Staffel (Männer). In der gleichen Funktion war am nationalen Leistungszentrum von Swiss Athletics in Bern und Magglingen tätig.
Mathias Rusterholz EM-Bronze über 400Meter an den Europameisterschaften 1994
mehrfacher Schweizer Meister über 400m (1993, 1994, 1995, 1996, 1999)
1989: 10. Rang (HF) über 400m Junioreneuropameisterschaften, Varazdin (CRO)
1990: 11. Rang (HF) über 400m, Juniorenweltmeisterschaften, Plovdiv(BUL); Doppel-Junioren-Schweizermeister über 200 und 400 m
1994: 3. Rang Europameisterschaften über 400m, Helsinki (FIN); 5. Rang IAAF World Cup über 400m, London (GBR); 3. Rang IAAF World Cup 4 × 400-m-Staffel, London (GBR)
1995: 11. Rang (HF) Weltmeisterschaften über 400m, Göteborg (SWE); 14. Rang Weltmeisterschaften 4 × 400-m-Staffel, Göteborg (SWE); Schweizer Rekord (SR) 400m in 45,24s, Bellinzona (SUI); Schweizer Rekord (SR) 4 × 400 m in 3:03,91min, Göteborg (SWE)
1996: Olympiateilnehmer 400m (23. Rang) und 4 × 400m (12. Rang, HF), Atlanta 1996; Schweizer Rekord (SR) 400m in 44,99s, Lausanne (SUI); Schweizer Rekord (SR) 4 × 400m in 3:03,05min, Atlanta (USA)
1997: 13. Rang (HF) über 400m Hallenweltmeisterschaften, Paris (FRA); Teilnehmer Weltmeisterschaften 400m (20.) und 4 × 400m (15.), Athen (GRE)
1998: 5. Rang Europameisterschaften mit der 4 × 400-m-Staffel, Budapest (HU); Schweizer Rekord (SR) 4 × 400m in 3:02,91min, Budapest (HU)
1999: Teilnehmer Weltmeisterschaften 400m (34.) und 4 × 400m (10.), Sevilla (ESP); Schweizer Rekord (SR) 4 × 400m in 3:02,46min, Sevilla (ESP)
2000: Qualifikation für die Olympischen Spiele in Sydney 2000 (AUS) mit der 4 × 400-m-Staffel