Mathilde Eyssenhardt (* 18. September 1859 in Hoan in Norwegen; † 11. Dezember 1932 in Altona) war eine deutsche Porträtmalerin.
Mathilde Eyssenhardt war die Tochter von Otto Arnemann (* 16. Mai 1836 in Hamburg; † 16. Mai 1885 in Eisenach) und dessen Ehefrau Louise Friedrikke (geb. Støtzer) (* 1835 in Hamburg; † 1910 ebenda); ihre jüngere Schwester war Auguste Arnemann (* 25. Juli 1861 in Hamburg; † 5. Dezember 1948) war mit Johan Winther Greger (1861–1946) verheiratet.
Sie war mit Franz Eyssenhardt, Altphilologe und Direktor der Hamburger Stadtbibliothek, verheiratet, gemeinsam hatten sie zwei Kinder:
Mathilde Eyssenhardt erhielt eine Malausbildung bei Julie de Boor in Hamburg; dort ließ sie sich Ende der 1880er Jahre als Porträtmalerin nieder, bis sie 1913 nach Altona übersiedelte.
Ihre, im konventionellen Porträtstil geschaffenen Bildnisse, zeigen zumeist gutsituierte Hamburger und Altonaer Bürger in Dreiviertelansicht; zudem kopierte sie auch Porträtbildnisse des 19. Jahrhunderts.
Teile ihrer Werke befinden sich im Museum für Hamburgische Geschichte in Hamburg.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Eyssenhardt, Mathilde |
| ALTERNATIVNAMEN | Arnemann, Mathilde (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Porträtmalerin |
| GEBURTSDATUM | 18. September 1859 |
| GEBURTSORT | Hoan, Norwegen |
| STERBEDATUM | 11. Dezember 1932 |
| STERBEORT | Altona |