Mathilde Fibiger

Mathilde Fibiger

Mathilde Lucie Fibiger (* 13. Dezember 1830 in Kopenhagen; † 17. Juni 1872 in Aarhus) war eine dänische Hauslehrerin, Frauenrechtlerin und Schriftstellerin.

Sie arbeitete als Hauslehrerin auf Lolland. 1851 veröffentlichte sie die Briefnovelle Clara Raphael. Tolv breve (deutsch: „Clara Raphael. Zwölf Briefe“), in der sie für vollständige Gleichberechtigung der Frauen eintrat. Die Schrift wurde von Johan Heiberg herausgegeben und erregte viel Aufmerksamkeit in Dänemark. Auch Fibigers zahlreiche spätere Werke widmeten sich dem Thema der Gleichberechtigung. Ihre ältere Schwester Ilia Fibiger vertrat dieselben Grundsätze, trat aber nicht publizistisch in Erscheinung.

Mathilde Fibiger wird auch als „Gründerin der dänischen Frauenbewegung“ bezeichnet, eine Ehre, die sie sich aber mit anderen Kandidatinnen teilen muss.

Werke

Commons: Mathilde Fibiger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Antonius Lux (Hrsg.): Große Frauen der Weltgeschichte. Tausend Biographien in Wort und Bild. Sebastian Lux Verlag, München 1963, S. 168.
Personendaten
NAME Fibiger, Mathilde
ALTERNATIVNAMEN Fibiger, Mathilde Lucie (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG dänische Frauenrechtlerin
GEBURTSDATUM 13. Dezember 1830
GEBURTSORT Kopenhagen
STERBEDATUM 17. Juni 1872
STERBEORT Aarhus