Matías Martínez (* 9. September 1960 in Santiago de Chile) ist ein chilenischer Germanist, der sich vor allem der vergleichenden und deutschen Literaturwissenschaft widmet. Seit 2004 ist er Professor an der Bergischen Universität Wuppertal.
Matías Martínez studierte Germanistik und Philosophie in Göttingen, Paris und Cambridge (Massachusetts).
Die Promotion erlangte er 1993 an der Georg-August-Universität Göttingen. Anschließend war er Wissenschaftlicher Assistent für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach der Habilitation (Ludwig-Maximilians-Universität 2001) lehrte er als Hochschuldozent für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (2001), als Professor of Literature an der International University Bremen (2001–2003) und als Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (2003–2004). Seit 2004 lehrt er als Professor für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Bergischen Universität Wuppertal.
2007 war er Gründungsdirektor des Zentrums für Erzählforschung (ZEF) an der Bergischen Universität Wuppertal (seit 2013 Vorstand).
Längere Forschungs- und Lehraufenthalte führten ihn an Universitäten in Buenos Aires, Freiburg, Melbourne, New York, Pisa, Santiago de Chile und St. Louis.
Er ist Mitherausgeber des Online-Journals Diegesis – Interdisziplinäres E-Journal für Erzählforschung / Interdisciplinary E-Journal for Narrative Research.
| Personendaten | |
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| NAME | Martínez, Matías |
| KURZBESCHREIBUNG | chilenischer Literaturwissenschaftler und Germanist |
| GEBURTSDATUM | 9. September 1960 |
| GEBURTSORT | Santiago de Chile |