| Aulbach | ||
|
| ||
| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | DE: 26518 | |
| Lage | Mittleres Moseltal
| |
| Flusssystem | Rhein | |
| Abfluss über | Mosel → Rhein → Nordsee | |
| Quelle | im Mattheiser Wald | |
| Mündung | in Trier bei der Konrad-Adenauer-Brücke in die MoselKoordinaten: 49° 44′ 21″ N, 6° 37′ 41″ O 49° 44′ 21″ N, 6° 37′ 41″ O
| |
| Länge | 4,3 km | |
| Einzugsgebiet | 4,682 km² | |
Der Aulbach ist ein rechter Zufluss der Mosel in Trier. Der Bach hat eine Länge von 4,271 Kilometern, ein Wassereinzugsgebiet von 4,682 Quadratkilometern und die Fließgewässerkennziffer 26518.
Der Aulbach entspringt im Mattheiser Wald und durchfließt die beiden Pfahlweiher und den Aulbachweiher. Dort befindet sich ein kleiner Park. Der Bach passiert dann das Südbad Trier und fließt durch die Mattheiser Weiher, die sich in einer größeren Parkanlage befinden, im Bezirk Weismark. Dann fließt er an der Matthias-Basilika vorbei und mündet bei der Konrad-Adenauer-Brücke in die Mosel.
Die Mattheiser Weiher – Herrenweiher und Mühlenweiher (auch oberer und unterer Weiher genannt) – dienten ursprünglich der Benediktinerabtei St. Matthias zur Fischzucht. Über ein Fischhaus auf dem Abteigelände wurden die gefangenen Fische frisch gehalten. Wann genau die Weiher angelegt worden sind, ist unbekannt, spätestens jedoch im 18. Jahrhundert.
Nach der Säkularisation unter Napoleon gingen die Weiher 1803 in den Besitz der Familie von Nell über. Später nutzte die Caspary-Brauerei das Wasser des Herrenweihers als Brauchwasser sowie im Winter zur Eisgewinnung für Kühlzwecke. Hierzu wurde eine Leitung vom Weiher zur Brauerei gelegt. Der Weiher wurde daher zwischenzeitlich auch als Caspary-Weiher bezeichnet.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das sumpfige Areal zwischen den Weihern nach mündlicher Überlieferung teilweise mit Trümmerschutt aufgefüllt. Es entstand schließlich um 1950 der städtische Volkspark Trier-Süd, der heute wieder schlicht als Mattheiser Weiher bezeichnet wird. 1966 pachtete der Angelsportverein 1920 Trier-Süd den Mühlenweiher von der Brauerei und nutzt heute beide Weiher zur Fischzucht, nachdem der Herrenweiher 1995 von der Brauerei ins städtische Eigentum übergegangen war. Der Park ist durch einen alten Baumbestand geprägt, darunter 100 bis 150 Jahre alte Eichen sowie Weiden, Erlen, Eschen und Speierlinge.