Matthias Juchem (geboren 1934 in Hoengen; gestorben 2000) war ein deutscher Opernsänger (Tenor).
Matthias Juchem stammte aus Hoengen. Nach dem Abschluss der Handelsschule ergriff er den Beruf des Verwaltungsangestellten. Seine Tenorstimme mit ergiebiger Mittellage und baritonalem Timbre war schon früh entdeckt worden. Eine Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln folgte. Nach Absolvierung der Kölner Opernschule erhielt er Engagements an verschiedenen deutschen Opernhäusern. Ab der Spielzeit 1964/65 war er als Chorsänger am Theater Bonn engagiert. Zur Spielzeit 1969/70 wechselte er als Solist in das Opernensemble am Theater Aachen, wo er ab der Spielzeit 1972/73 wieder als Chorist tätig war. Ab 1975 gehörte Matthias Juchem bis in die 90er Jahre als „I. Tenor“ dem Chor der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg an.
Immer wieder arbeitete er an seiner Stimme mit Hilfe von Gesangspädagogen wie zum Beispiel dem Holländer Leo Ketelaars in Maastricht und Adolf Enrico Schmidt-Lugano. Beim Gesangspädagogen und Bariton Kammersänger Josef Metternich unterzog er sich ständiger stimmlicher Kontrolle.
Nach Beendigung seiner Bühnenkarriere lebte er in Alsdorf-Mariadorf bei Aachen, wo er auf dem Friedhof Mariadorf beigesetzt wurde.
Die Harfenistin Isolde Juchem ist seine Tochter.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Juchem, Matthias |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Opernsänger (Tenor) |
| GEBURTSDATUM | 1934 |
| GEBURTSORT | Hoengen |
| STERBEDATUM | 2000 |