Gustav Matthis

Mathis als Mitglied der Argentina

Gustav Matthis (* 28. September 1844 in Straßburg; † 23. Juni 1902 in Gungwiller) war ein elsässischer lutherischer Pfarrer und Schriftsteller.

Leben

Gustav Matthis wurde als Sohn des Buchbinders Johannes Jakob Matthis und seiner Frau Sophie, Emilie geb. Friese geboren. Im Jahre 1850 starb seine Mutter. Angeregt durch seinen Lehrer und Seelsorger Franz Härter beschloss er, Pfarrer zu werden, und studierte Evangelische Theologie in Straßburg. Dort wurde er 1862/1863 Mitglied der Studentenverbindung Argentina im Wingolfsbund, deren Historiograph er später wurde. Er beendete seine Studien mit einer Arbeit Essai d’une Christologie d’après les paroles de Jésus contenues dans les Evangiles synoptiques, mit der er den Grad des Baccalaureus erlangte. Es folgte eine Reise- und Studienzeit durch Deutschland bis nach Dänemark und Schweden, in deren Verlauf er 1867 auch Mitglied des Leipziger Wingolf wurde.

1869 wurde Matthis Pfarrverweser in Erstein. 1874 übernahm er eine Pfarrstelle in Eyweiler. Im Jahre 1876 heiratete er Wilhelmine Schaffner aus Plobsheim. 1896 legte er aus gesundheitlichen Gründen sein Pfarramt nieder und zog in sein Haus, das er sich unweit seiner Gemeinde auf der Gungweiler Höhe errichtet hatte.

Während seiner Tätigkeit als Pfarrer war er als Historiograph und Schriftsteller tätig.

Publikationen

Einzelnachweise

  1. ↑ Festschrift zum 50 Jährigen Jubiläum der Argentina Straßburg. Straßburg 1907, 174ff
Personendaten
NAME Matthis, Gustav
KURZBESCHREIBUNG elsässischer lutherischer Pfarrer und Schriftsteller
GEBURTSDATUM 28. September 1844
GEBURTSORT Straßburg
STERBEDATUM 23. Juni 1902
STERBEORT Gungwiller