| Film | |
| Titel | Mauerhase |
|---|---|
| Originaltitel | Królik po berlinsku |
| Produktionsland | Polen, Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2009 |
| Länge | 50 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Bartosz Konopka |
| Drehbuch | Bartosz Konopka, Piotr Rosołowski |
| Produktion | Anna Wydra |
| Musik | Maciej Cieślak |
| Kamera | Piotr Rosołowski |
| Schnitt | Mateusz Romaszkan |
Mauerhase (polnisch: Królik po berlińsku) ist eine deutsch-polnische Dokumentation über das Schicksal der im sogenannten Todesstreifen während der deutsch-deutschen Teilung lebenden Wildkaninchen. Der Dokumentarfilm war 2010 für den Oscar in der Kategorie Bester Kurzdokumentarfilm nominiert.
Der Film beschreibt die Zeit der Teilung aus der Sicht der Kaninchen, denen die menschliche Bedeutung der Vorgänge an der innerdeutschen Grenzen verborgen und fremd bleibt. Sie gehen vielmehr davon aus, dass die Mauer zu ihrer Sicherheit gebaut wurde.
Für die Kaninchen ist die Zeit der Teilung eine glückliche, da sie im Todesstreifen weitestgehend unberührt und frei von natürlichen Feinden leben können. Nach dem Fall der Mauer jedoch sind die Tiere genauso wie die Menschen der untergegangenen DDR gezwungen, sich im Westen zurechtzufinden.