
Maurice Deligne (geboren am 7. Oktober 1861 in Clary; gestorben am 11. Juni 1939 in Paris) war ein französischer Politiker der Dritten Republik.
Maurice Deligne war der Sohn von Angélique-Augustine Piette und Jules Deligne. Er besuchte das Gymnasium in Cambrai und studierte danach Rechtswissenschaften. Nach Abschluss seines Referendariats als Rechtsanwalt arbeitete er mehr als zwanzig Jahre als Richter. 1908 berief in Aristide Briand als Kabinettschef ins Justizministerium. Ab 1912 war er im Finanzministerium tätig.
Nachdem er in den Ruhestand getreten war, kandidierte er 1928 erfolgreich für die Abgeordnetenkammer, der er bis 1936 als Teil der – trotz ihres Namens politisch der Mitte zuzurechnenden – Gauche radicale angehörte.
Von 1929 bis 1930 war er als Sous-secrétaire d’État für Marineangelegenheiten Teil der Regierung Tardieu I. Von 1931 bis 1932 amtierte er in drei aufeinanderfolgenden, von Pierre Laval geführten Regierungen als Minister für öffentliche Arbeiten.
Er wurde als Großoffizier der Ehrenlegion ausgezeichnet.
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
Édouard Daladier selbst selbst | Minister für öffentliche Arbeiten 27.1. 1931 – 13.6. 1931 13.6. 1931 – 12.1. 1932 14.1. 1932 – 6.2. 1932 | selbst selbst Charles Guernier |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Deligne, Maurice |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Politiker |
| GEBURTSDATUM | 7. Oktober 1861 |
| GEBURTSORT | Clary |
| STERBEDATUM | 11. Juni 1939 |
| STERBEORT | Paris |