Maurus Gandershofer OSB, Taufname Georg (* 22. Januar 1780 in Pentling bei Regensburg; † 28. August 1843 in Regensburg), bis zur Säkularisation 1803 Mönch der Benediktinerabtei Metten, war Historiker, Bibliothekar und Mitarbeiter der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Maurus Gandershofer trat nach dem Besuch der Klosterschule des Reichsstiftes Sankt Emmeram in Regensburg 1799 in das Benediktinerkloster Metten ein und erhielt den Ordensnamen Maurus. Seine theologische Ausbildung erhielt er im Hausstudium des Klosters. Nach der Säkularisation war er zunächst Schulinspektor in Straubing, bevor er 1809–1810 an der von Ingolstadt nach Landshut verlegten bayerischen Landesuniversität Philosophie studierte. Anschließend war er Kustos der Universitätsbibliothek in Landshut und ab 1814 der königlichen Hofbibliothek in München. Auf Empfehlung des Akademiesekretärs Lorenz von Westenrieder (Historische Klasse) wurde Maurus Gandershofer 1828 Mitarbeiter der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München. 1832 kehrte er nach Regensburg zurück, wo er als Mitglied und Bibliothekar des Historischen Vereins für den Regenkreis zahlreiche orts- und ordensgeschichtliche Abhandlungen verfasste.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gandershofer, Maurus |
| ALTERNATIVNAMEN | Gandershofer, Georg (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Historiker, Bibliothekar und Mitarbeiter der Bayerischen Akademie der Wissenschaften |
| GEBURTSDATUM | 22. Januar 1780 |
| GEBURTSORT | Pentling |
| STERBEDATUM | 28. August 1843 |
| STERBEORT | Regensburg |