Max Geilinger (* 30. September 1884 in Zürich; † 11. Juni 1948 in Saint-Maurice VS) war ein Schweizer Jurist und Schriftsteller.
Max Geilinger, Sohn eines Zürcher Seidenkaufmanns, studierte Jurisprudenz in Kiel, Salzburg und Zürich und schloss 1908 mit der Promotion ab. Von 1917 bis 1930 arbeitete er als Chef des Zürcher Passbüros. Danach lebte er als freier Schriftsteller in Zürich.
Geilinger war in erster Linie als Verfasser von Gedichten bekannt; mit seinen Kurzdramen hingegen fand er kaum Beachtung. Im Zentrum seiner Natur- und Liebeslyrik standen die Rose – und seine Frau, die gebürtige Britin Frances Dalton (1884–1961), mit der er zahlreiche Übersetzungen englischer Dichtung verfasste. Nach ihrem Tod wurde in Zürich die Max Geilinger-Stiftung zur Pflege des Werks und zur Förderung des englisch-schweizerischen Kulturaustausches gegründet.
Der Nachlass Geilingers mit Materialien zum Werk, Briefen, Bildern, Zeitungsausschnitten und Akten der Max Geilinger-Stiftung befindet sich in der Handschriftenabteilung der Zentralbibliothek Zürich.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Geilinger, Max |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Jurist und Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 30. September 1884 |
| GEBURTSORT | Zürich |
| STERBEDATUM | 11. Juni 1948 |
| STERBEORT | Saint-Maurice VS |