Max Greiff

Max Greiff, um 1918
Grab auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof in Berlin-Schöneberg

Friedrich Wilhelm Max Greiff (* 14. Februar 1862 in Berlin; † 4. März 1932 daselbst) war ein deutscher Jurist. Er war Präsident des Oberlandesgerichts Kassel und anschließend Präsident des Oberlandesgerichts Breslau.

Leben

Über das Leben von Greiff ist in der Literatur wenig überliefert. In den 1890er Jahren war er Amtsrichter im kaiserlichen Reichsjustizamt in Berlin. Ebenfalls in Berlin heiratete er 1894 Rosa Meitzen (1867–1935), die später am Theater in Kassel beschäftigt war. Von 1913 bis 1917 war er, als Nachfolger von Leopold von Hassell, Präsident des Oberlandesgerichts Kassel. 1918 wurde Max Greiff als Nachfolger von Felix Vierhaus Präsident des höher angesehenen Oberlandesgerichts Breslau. Die Universität Breslau verlieh ihm die Ehrendoktorwürde. 1927 wurde er in den Ruhestand versetzt, er starb 1932.

Der Sohn Joachim Greiff (1903–1970) war Senatspräsident am Oberlandesgericht Frankfurt am Main und Präsident des Landgerichts Frankfurt am Main.

Schriften

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Sterberegister Standesamt Berlin-Schöneberg 2, Nr. 196/1932
  2. ↑ Heiratsregister Standesamt Berlin 3, Nr. 779/1894
Personendaten
NAME Greiff, Max
ALTERNATIVNAMEN Greiff, Friedrich Wilhelm Max
KURZBESCHREIBUNG deutscher Jurist und Gerichtspräsident
GEBURTSDATUM 14. Februar 1862
GEBURTSORT Berlin
STERBEDATUM 4. März 1932
STERBEORT Berlin